Cybergrooming

Beim Cybergrooming nutzen Täter Chatfunktionen (Video und Text), um dich anzusprechen und dich dazu zu bringen, ihnen intime Bilder und Videos zu schicken. Manche versuchen auch, sich offline, also im echten Leben, für sexuelle Handlungen zu treffen.

Cybergrooming ist eine Straftat

Grooming ist das englische Wort für „vorbereiten“. Es werden also sexuelle Straftaten im Internet vorbereitet. Weil das Ziel sexuelle Handlungen mit Minderjährigen ist, zählt Cybergrooming selbst schon als sexuelle Gewalt und ist strafbar. Denn sexuelle Gewalt gibt es nicht nur im „echten Leben“, sie passiert auch online.

Die fast ausschließlich männlichen Täter:innen freunden sich mit ihrem Gegenüber an und stellen so Vertrauen her. Erst dann fragen sie nach sexuellen Bildern, Videos oder Handlungen. Durch die vorgetäuschte Freundschaft, das Cybergrooming, sind sie dabei erfolgreicher und werden von den Betroffenen seltener angezeigt.

Das passiert öfter als du denkst

Cybergrooming passiert sehr oft. Ein Viertel aller Kinder und Jugendliche haben es schon einmal erlebt. Vielleicht warst du sogar selbst schon mal in dieser Situation.

Jungen und Mädchen sind gleichermaßen gefährdet und obwohl Dinge wie Mobbingerfahrungen oder fehlende enge Freundschaften das Risiko für Cybergrooming erhöhen, kann es alle treffen.

Was ist Cybergrooming?

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Tipps gegen Cybergrooming

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Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs

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