Cartoon Staat und Daten
© Thomas Plaßmann
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Staatstrojaner

trojanisches Pferd in schwarz-rot-gold
Quelle: Tim Pritlove / Wikimedia (gemeinfrei)

Als „Trojaner“ wird in der Datenverarbeitung eine Schadsoftware bezeichnet, die sich auf dem Computer getarnt einnistet und diesen heimlich „angreift“.

Der Begriff des Trojaners kommt aus der griechischen Mythologie und geht auf den trojanischen Krieg zurück. Der Sage nach belagerten die Griechen viele Jahre die Stadt Troja und konnten trotz mehrerer Angriffe diese nicht einnehmen. Odysseus soll daraufhin ein großes hölzernes Pferd erbaut haben in dessen Inneren sich seine tapfersten Krieger versteckten. Die restlichen Krieger zogen daraufhin ab, so dass die Bürger von Troja annahmen, die Belagerung sei vorbei. Sie öffneten ihre Tore und zogen das Pferd in die Stadt. In der darauf folgenden Nacht sollen die griechischen Krieger aus dem hölzernen Pferd geklettert sein und Troja erobert haben. Bis heute gilt diese Geschichte als Sinnbild für ein heimliches, unbemerktes Eindringen und als geschicktes Überlisten eines Gegners.

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