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Mobile Payment

Es gibt verschiedene Spielarten des sogenannten Mobile Payment, also des Bezahlens mit mobilen Endgeräten. Neben dem kontaktlosen Bezahlen mit Karten spielt zunehmend das Smartphone eine Rolle. Hier gibt es Geräte mit eingebauter NFC-Funktechnik, bei denen eine App mit einem Bezahlterminal im Supermarkt kommuniziert.

Deeplink: Bezahlen mit dem Smartphone
Quelle: ARD Ratgeber Internet

Darüber hinaus gibt es Apps, mit denen man auch ohne NFC-fähiges Smartphone bezahlen kann. Hier haben beispielsweise Edeka und Netto etwas Eigenes am Start. Letztendlich fließt das Geld von eurem Bankkonto zum Händler, aber das eigentliche Bezahlen an der Kasse soll damit komfortabler sein. Bei diesen Apps ist das Bezahlen aber in der Regel Nebensache. Den Anbietern geht es vor allem darum, dich als Kunden an sie zu binden, z.B. mit Rabattmarken und Coupons, die innerhalb der App verwaltet werden.

Das klingt ja – wie so oft in der Werbung – erstmal wie etwas Positives. Wenn man aber genau hinschaut, dann bedeutet es, dass sie möglichst viel Persönliches von dir sammeln, speichern und zu einem Profil zusammenstellen können. Daraus kann sich dann beispielsweise ergeben, wie du heißt, wo du wohnst, wie alt du bist und wo du wie oft welche Produkte welcher Marke einkaufst. In Kombination mit anderen Funktionen der App, etwa der Ortung oder der Möglichkeit sogenannter Kundenbindungsprogramme wie Payback oder Deutschland Card kann ein umfangreiches Profil von dir entstehen.

kontaktloser Bezahlvorgang mit Handy
Quelle: HLundgaard / wikimedia (CC-BY-SA)

Solche Profile können auch an andere Firmen weitergegeben oder verkauft werden, die sie dann ihrerseits u. U. mit weiteren Informationen aus anderen Quellen anreichern. So kann dein Profil immer weiter wachsen, ohne dass du davon etwas erfährst. Es ist fast unmöglich, solche Informationen wieder aus der Welt zu schaffen, da man gar nicht weiß, wo sie sich überall verbreitet haben. Deshalb solltest du sehr genau darauf achten, welche Apps du wirklich brauchst und welche Informationen du preisgibst – speziell wenn es um solch sensible Dinge wie Geld geht! Wenn deine Daten für Unternehmen wertvoll sind, sollten sie es für dich auch sein.