www.youngdata.de https://www.youngdata.de de_DE TYPO3 News Thu, 16 Sep 2021 12:25:48 +0200 Thu, 16 Sep 2021 12:25:48 +0200 TYPO3 EXT:news news-464 Mon, 13 Sep 2021 12:17:05 +0200 Fake-News vor der Bundestagswahl https://www.youngdata.de/detail/news/fake-news-vor-der-bundestagswahl/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b4c547ae261dc9557408f35cd88cff25 Sowohl der Facebook-Konzern als auch Google wollen zur Bundestagswahl am 26. September 2021 Beeinflussungsversuche durch Falschmeldungen verhindern. Dazu haben die Netzwerke, in denen sich viele Falschmeldungen schnell  verbreiten und die gerade durch ihre sehr genauen Nutzerprofile zielgerechtete Kampagnen an die Nutzerinnen und Nutzer bringen können, mit der Bundeszentrale für politische Bildung und einigen großen Medien verständigt, verstärkt auf vertrauenswürdige Quellen zu verlinken. So soll unter anderem die Seite des Bundeswahlleiters bei Suchanfragen zur rund um die Wahl die Topplatzierung erhalten.

Wie Daten und Wahlbeeinflussung in der Vergangenheit zusammen gespielt haben und auch im aktuellen Wahlkampf zum Einsatz kommen können, haben wir euch hier neu zusammengestellt.

Mehr:
youngdata.de
rnd.de
zeit.de
handelsblatt.de

 

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news-463 Fri, 03 Sep 2021 11:45:29 +0200 USA: Strafverfolger verlangen Tausende Standortdaten von Google https://www.youngdata.de/detail/news/usa-strafverfolger-verlangen-tausende-standortdaten-von-google/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9c7f8f64ac72c07fbcdb24e778bb81d8 Um die Suche nach Verdächtigen zu erleichtern, können US-Strafverfolgungsbehörden Google per Gerichtsbeschluss zur Herausgabe von Standortdaten zwingen. Hierdurch kann herausgefunden werden, welches Smartphone sich zu welchem Zeitraum in einer bestimmten Gegend befand.

Die im Englischen „reverse location research“ genannten Gerichtsbeschlüsse werden von US-Strafverfolgern gerne eingesetzt, um einzugrenzen, wer sich in der Nähe eines Tatorts befunden hat. Google hat nun erstmals offengelegt, wie viele solcher Beschlüsse das Unternehmen bisher erhalten hat. Im Jahr 2018 waren es 982 Beschlüsse, im Folgejahr 8396 und 2020 sogar 11.554.

Google sammelt die Daten dabei von Nutzerinnen und Nutzer auf verschiedenen Wegen (z. B. Google Maps, Foto-Apps, Google-Suchanfragen) und speichert diese in einer Datenbank. Strafverfolger erhalten dann zunächst unter Angabe des Zeitraums und der Koordinaten anonymisierte Informationen der dort registrierten Geräte. Der Kreis der potenziellen Täter wird daraufhin eingegrenzt und das Unternehmen muss nun gegebenenfalls offenlegen, zu welchen Google-Konten die Geräte gehören (also E-Mail-Adresse und Nutzernamen herausgeben).

Problematisch ist, dass Google selbst dann noch Standortdaten erhebt, wenn Nutzerinnen und Nutzer seiner Apps dies in den Einstellungen deaktivieren, so ein Bericht der Nachrichtenagentur AP von 2018. Google widersprach den Vorwürfen, änderte daraufhin aber die Formulierung auf seiner Hilfeseite. Hierdurch sollte klarer gemacht werden, dass die Option „Standortverlauf deaktivieren“ allein nicht ausreicht, um die Datensammlung zu unterbinden.

Um effektiv zu verhindern, dass Google keine Bewegungsprofile speichert, müssen Nutzerinnen und Nutzer die Kontoeinstellungen ihrer Google-Accounts verändern. Unter dem Punkt „Daten und Datenschutz“ muss unter „Einstellungen für den Verlauf“ „Web- und App-Aktivitäten“ bzw. „Standortverlauf“ ausgewählt werden. Auf der dann folgenden Seite befindet sich ein Schalter, über den diese Aktivitäten deaktiviert werden können. Erst dieser Weg führt laut AP dazu, dass die Standorthistorie nicht verfolgt wird. Hier können auch bereits gespeicherte Daten gelöscht werden.

Zum Abschluss noch ein Beispiel, was Standortdaten potenziell anrichten können: Die New York Times berichtete 2019 von einem Mann, der irrtümlich des Mordes beschuldigt und sechs Tage eingesperrt wurde, weil sich sein Handy laut Standortdaten in der Nähe des Tatorts befunden hätte. Er verlor in der Folge seinen Job.

Von Bürgerrechtsorganisationen wird daher kritisiert, dass „reverse location research“ auch Unschuldige zu Verdächtigen macht.

Mehr:
spiegel.de
harwardreview.org
documentcloud.org
dr-datenschutz.de
spiegel.de
 

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news-462 Tue, 17 Aug 2021 07:39:09 +0200 TikTok passt seine Datenschutzeinstellungen nun auch für 16- bis 17-Jährige an https://www.youngdata.de/detail/news/tiktok-passt-seine-datenschutzeinstellungen-nun-auch-fuer-16-bis-17-jaehrige-an/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9b3439e44985d1e70be88ab73bd2dbbf Künftig sollen Jugendliche in den Standardeinstellungen keine Nachrichten mehr von Fremden und nach 22 Uhr keine Push-Nachrichten erhalten. Außerdem sollen junge Content-Creator – also Nutzer die selbst Inhalte erstellen und hochladen - nun über ein Popup-Fenster auswählen können, wer ihre Videos sehen und herunterladen kann. Die Neuerungen sollen in den kommenden Monaten umgesetzt werden.

Das Problem mit TikTok

Die beliebte App TikTok hat in der Vergangenheit für viel Diskussionsstoff in Verbindung mit dem Daten- und Jugendschutz gesorgt. So ist ein zehnjähriges Mädchen einem Aufruf auf TikTok gefolgt, welcher für sie tödlich endete. Seitdem arbeitet TikTok an seinen Konzepten rund um den Jugendschutz. So wurde Ende vergangenen Jahres auch eine „Family Pairing“-Funktion eingeführt, mit der Eltern Einblicke und Rechte für das Kinderkonto erhalten. Die neuen Einstellungen sollen auch dazu führen, dass Minderjährige weniger mit ihnen unbekannten Personen interagieren.

Keine Direktnachrichten von Fremden

Bisher gab es nur für unter 16-Jährige eine Einstellung, die verhindert, dass sie Direktnachrichten von Fremden erhalten. Diese Option soll jetzt auch für 16- bis 17-Jährige standardmäßig bestehen.

Wer kann meine Inhalte sehen und herunterladen?

Bei der Veröffentlichung von eigenen Videos soll bei Jugendlichen nun außerdem ein Popup-Fenster erscheinen, in dem zunächst ausgewählt werden muss, wer die Videos sehen kann. Weiter sollen Jugendliche im Alter von 16 bis 17 Jahren nun auch eine Benachrichtigung erhalten, dass ihre Inhalte zum Download freigegeben werden. Accounts von unter 16-Jährigen können nie Inhalte zum Herunterladen freigeben.

Das Update im Kurzüberblick für unter 16-Jährige:

  • Das Profil ist standardmäßig auf privat eingestellt. Das heißt, nur Freunde können deine TikToks sehen
  • Nur Freunde können deine TikToks kommentieren
  • Es können keine Stitches oder Duette durchgeführt werden
  • Es können keine privaten Nachrichten geschrieben werden
  • Niemand kann die TikToks herunterladen
  • Es kann eingestellt werden, dass niemand die TikToks kommentieren kann
  • Es kann eingestellt werden, dass das Profil öffentlich sichtbar ist (außer es wird der „Begleitete Modus“ genutzt).

Das Update für 16- bis 17-Jährige:

Für über 16- aber unter 18-Jährige sind die Grundeinstellungen wie oben beschrieben. Diese können dann aber alle geändert werden und es können auch Nachrichten geschrieben werden.

Wenn ihr unter 18 Jahren alt seid und euch einen TikTok-Account erstellen möchtet, solltet ihr dies mit euren Eltern besprechen. Hierzu gibt es von Schau-Hin einige Empfehlungen, wie ihr die App gemeinsam optimal einrichten könnt. Klicksafe hat außerdem eine Zusammenfassung der für euch relevanten Nutzungsbedingungen für die Verwendung von TikTok erstellt.

 

Mehr:
heise.de
handysektor.de
klicksafe.de
smartphones24.org
schau-hin.info
faz.net

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news-461 Tue, 10 Aug 2021 13:56:01 +0200 Apple will ein Update einführen, um verdächtige Fotos auf kinderpornografische Inhalte zu durchsuchen https://www.youngdata.de/detail/news/apple-will-ein-update-einfuehren-um-verdaechtige-fotos-auf-kinderpornografische-inhalte-zu-durchsuche/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=856a065d1a90c69ff97bfe5a7938750c Apple-Geräte und -Dienste sollen künftig Bilder, auf denen kinderpornografische Inhalte zu sehen sind, erkennen. Sollte tatsächlich solches Material entdeckt werden, würde Apple dies an die zuständigen Behörden melden.

Der US-Technologiekonzern kündigte an, entsprechende Funktionen durch Updates der Betriebssysteme einzuführen. Dies gelte aber zunächst aus rechtlichen Gründen nur für US-Kundschaft. Die Funktion selbst ist aber schon fester Bestandteil des Betriebssystems.

Nach dem Update sollen Geräte von Apple insbesondere Bilder mit kinderpornografischem Inhalt erkennen und melden. Dies gilt auch für Bilder, die in die iCloud hochgeladen werden. Hierzu werden die Bilder mit einer Liste von bereits bekanntem Material abgeglichen. Auch hält Apple es für ein wünschenswertes Ziel, wenn diese Funktionalität künftig auch Entwicklern von Dritt-Apps zur Verfügung gestellt werden könnte.

Außerdem sollen Eltern künftig die Möglichkeit haben, eine Warnung zu erhalten, wenn ihr Kind über iMessage nicht jugendfreie Fotos erhält oder verschickt. Dies soll dabei von der Software automatisch erkannt werden, Apple selbst würde hiervon nichts erfahren. Apple plant solche Fotos unscharf zu machen und kindliche Nutzer zu warnen.

Was sich zunächst als sinnvolle Maßnahme im Kampf gegen Kinderpornografie anhört, könnte jedoch auch Nachteile für die Privatsphäre der Nutzer haben. Datenschützer sehen in dem Vorhaben eine potenzielle "Hintertür", die von Regierungen oder anderen Gruppen ausgenutzt werden könnte. Denn während staatliche Stellen für solche Online-Durchsuchungen regelmäßig eine richterliche Genehmigung bedürfen, räumt sich Apple das Recht, Endgeräte durchsuchen zu dürfen, quasi selbst ein. Auch Edward Snowden hat daher kritisch zu den Plänen geäußert: „If they can scan for kiddie porn today, they can scan for anything tomorrow.“ („Wenn sie heute nach Kinderpornografie scannen können, können sie morgen nach allem Möglichen scannen.“).

Mehr:
Edward Snowden auf twitter.com
spiegel.de
zdf.de
tagesspiegel.de
heise.de
 

 

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news-460 Wed, 16 Jun 2021 08:32:47 +0200 "Instagram for Kids" stößt auf Kritik https://www.youngdata.de/detail/news/instagram-for-kids-stoesst-auf-kritik/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c6bef3299aab1f1177020ae9c6d5a4d1 Der Facebook-Konzern plant die Einführung eines "Instagram for Kids", eine Version seiner beliebten Foto-App für Kinder unter 13 Jahren. Dies stößt bereits im Vorfeld auf heftige Kritik von vielen Seiten. Zwar gibt Facebook an die Kids-Version werbefrei zu gestalten, doch ob der Konzern die anfallenden Nutzungsdaten der Kinder, was sie sich anschauen, wonach sie suchen, wem sie folgen, mit beispielsweise den Profilen von Eltern oder älteren Geschwistern und Freunden verknüpft, bleibt unklar. Auch sehen Pädagogen eine stärkere Gefahr für sexuelle Belästigung und Cybergrooming, je früher Kinder anfangen Bilder von sich selbst im Netz zu veröffentlichen. Gerade Cybergrooming - hierbei geben erwachsene Personen sich als Kinder aus und versuchen mit Jüngeren über Messenger direkt in Kontakt zu kommen - stellt hierbei eine der größten Gefahren dar. Mit einem vermeintlich kindgerechten Messenger, so die Experten, könnte diese trügerische Sicherheit entstehen, dass mit Fotos im Netz nichts Schlimmes passieren kann. Außerdem baut sich durch die immer frühere Selbstdarstellung im Netz ein Gruppendruck auf, der sich auf die psychiche Gesundheit der Kinder auswirken kann.

Mehr:
netzpolitik.org

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news-459 Mon, 10 May 2021 13:09:26 +0200 Signal entlarvt Facebooks personalisierte Werbung https://www.youngdata.de/detail/news/signal-entlarvt-facebooks-personalisierte-werbung/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dfeed491421991a5a1b83504c8f88347 Der Messengerdienst Signal hat Facebooks System der personalisierten Werbeanzeigen mit einer cleveren Aktion vorgeführt. Dazu schaltete der Anbieter von Signal Werbung auf der Facebook-Tochter Instagram, die den Nutzerinnen und Nutzern genau die Kriterien anzeigte, nach denen der Facebook-Algorithmus ihnen an dieser Stelle eigenlich eine Werbung für ein bestimmtes Produkt gezeigt hätte. Die blauen Texttafeln enthielten dann Botschaften wie "Du siehst diese Anzeige, weil du ein:e frisch verheiratete:r Pilates-Instructor und verrückt nach Comics bist. Diese Anzeige nutzte deine Standortanzeige, um zu sehen, dass du in LaJolla bist. Du stehst auf Elternblogs und denkst über eine LGBTQ-Adoption nach." Nach Aussage von Facebook seien die Anzeigen allerdings nur kurz oder gar nicht zu sehen gewesen, bevor Facebook den Account gesperrt hatte. Dennoch ist es den Machern der Aktion damit gelungen, auf die Manipulationsmöglichkeiten durch personalisierte Werbung aufmerksam zu machen. Das fällt gerade in eine Zeit, in der Facebook durch die Änderungen der Nutzungsbedingungen von WhatsApp viele Nutzerinnen und Nutzer bevormundet.

Mehr:
netzpolitik.org

Alternativen zu WhatsApp:
messenger-matrix.de

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news-458 Fri, 07 May 2021 12:27:45 +0200 Android-Apps müssen Datensammelwut im Play-Store anzeigen https://www.youngdata.de/detail/news/android-apps-muessen-datensammelwut-im-play-store-anzeigen/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2a0cc71797d68c0a40a8f009d0438223 Apps bieten sich für deren Hersteller zum Sammeln von vielen Daten an - egal ob die Anwendung die Information braucht oder nicht. Um hier besser offen zu legen, welche Daten eine App sammelt und was damit geschieht, will Google dies für Android-Apps zukünftig bereits im Play-Store anzeigen lassen. Diese neue Funktion, die ab dem kommenden Jahr verplichtend für die App-Entwickler wird, soll den Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen, schon vor dem Installieren einer App einzuschätzen, was sie oder ihn erwartet. Auch soll dort dann angezeigt werden, welche Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung der Daten es gibt oder ob die Daten sich komplett löschen lassen. Diese eigentlich selbstverständliche Transparenz wird nun von Google mit einiger Verspätung eingeführt, vielleicht auch nur, weil Konkurrent Apple dies seit vergangem Jahr bereits in seinem App-Store anbietet.

Mehr:
heise.de
 

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news-457 Fri, 09 Apr 2021 09:51:13 +0200 SMS-Spam-Welle nach Facebook-Leak https://www.youngdata.de/detail/news/sms-spam-welle-nach-facebook-leak/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1c9989277c5997bcbd1e38cb41df5cfb Die kürzlich im Netz veröffentlichten 500 Millionen Facebook-Datensätze führen inzwischen offenbar zu einer Welle von SMS-Spam. Dabei erhalten die Betroffenen eine SMS von beispielsweise einem Paketdienst mit einem Link, den sie klicken sollen. Diese Links können dann zum Abschluss einer Abofalle führen oder Schadsoftware auf dem Handy installieren. Daher solltet ihr bei verdächtig vorkommenden SMSen mit Links AUF KEINEN FALL den Link anklicken. Bei manchen Handy-Betriebssystemen lassen sich die Absender auch gleich blockieren.

Mehr:
chip.de

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news-456 Tue, 06 Apr 2021 13:07:31 +0200 Daten aus Facebook-Leak wieder aufgetaucht https://www.youngdata.de/detail/news/daten-aus-facebook-leak-wieder-aufgetaucht/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d5a01dbcd122e3e056c40f20313c2da8 Vor einigen Tage wurde bekannt, dass hunderte Millionen Daten von Facebook-Konten, darunter Handynummern und Mailadressen, frei im Netz zugänglich aufgetaucht sind. Dabei handelt es sich um Daten eines Cyberangriffs - eines sogenannten "Leaks" -  bei dem die Datenbank eines Unternehmes angezapft und die Datenbestände kopiert werden. Zwar soll es sich nach Angaben von Facebook dabei um einen Datenbestand handeln, der bereits 2019 abgegriffen wurde. Dennoch werden viele der Nutzerinnen und Nutzer weiterhin die gleichen Mailadressen und Handynummern verwenden, wie noch vor zwei Jahren. Um zu überprüfen, ob die eigene Mailadresse oder Handynummer bei einem Leak abgegriffen wurde, bietet zum Beispiel die Seite haveibeenpwned.com einen entsprechenden Check.

Wichtig ist - egal ob deine Daten kopiert wurden oder nicht - dass du regelmäßig die Passwörter zu deinen Konten änderst.

UPDATE 09.04.2021: Auch das Business-Netzwerk Linkedin scheint von einem ähnlichen Datenhack betroffen zu sein.

Mehr:
heise.de

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news-455 Tue, 30 Mar 2021 13:24:37 +0200 Falschmeldung zu Datenschutz und Corona https://www.youngdata.de/detail/news/falschmeldung-zu-datenschutz-und-corona/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ba3f64fcbe90e6d9272345d8f34914d9 Noch ist nicht der 1. April, an dem man die ein oder andere Nachricht vielleicht hinterfragen und als Scherz entlarven müsste. Doch Falschmeldungen haben in Corona-Zeiten Hochkonjunktur. Auch zu Datenschutz-Themen gibt es immer wieder die ein oder andere Fake-News, die den Datenschutz als vermeintlichen Verhinderer der Corona-Bekämpfung anbringt. In einem Blogbeitrag hat er Journalist Mike Kuketz nun eine Sammlung an Falschmeldungen zusammengestellt. So stimmt es zum Beispiel nicht, dass Datenschutzbedenken den Ausbau der Corona-Warn-App verhindern, die Betrugsbekämpfung bei Corona-Hilfen bremsen – hier ist es das Steuergeheimnis – oder die Meldedaten nicht für das Versenden von Impfbriefen genutzt werden dürfen. Falschmeldungen und Fake-News sind gerade in sozialen Medien ein wachsendes Problem, weshalb sich beispielsweise die Seite https://www.mimikama.at/ seit Jahren deren Entlarvung widmet.

Mehr:
https://www.kuketz-blog.de/corona-pandemie-eine-sammlung-von-datenschutz-falschmeldungen/
https://www.mimikama.at/

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news-454 Wed, 10 Mar 2021 09:01:53 +0100 Sicherheitslücke bei beliebter Lern-App https://www.youngdata.de/detail/news/sicherheitsluecke-bei-beliebter-lern-app/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0c7d2f010e4a0c3684b29ecf619d51f6 Die in vielen Schulen beliebte Lern-App "Anton" soll nach Recherchen des Bayrischen Rundfunks (BR) eine gravierende Sicherheitslücke gehabt haben. Dadurch waren die Namen der Schülerinnen und Schüler, ihre Lernfortschritte, Loginzeiten sowie die Klasse und Schule offen zugänglich. Theoretisch hätte sich jeder als Lehrkraft anmelden und so mit den Schülern in Kontakt treten können und ihre Daten auch auslesen. Da die App insbesondere bei jüngeren Schülern mit weniger Erfahrung im Online-Unterricht zum Einsatz kommt, wäre ein Angriff hier umso gefährlicher gewesen.

Nachdem die BR-Journalisten den Anbieter über die Lücke informiert hatten, wurde die Schwachstelle geschlossen.

Mehr:
tagesschau.de
stadt-bremerhaven.de

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news-453 Thu, 25 Feb 2021 13:44:00 +0100 Hacker-Angriff auf Lernplattform aufgeklärt https://www.youngdata.de/detail/news/hacker-angriff-auf-lernplattform-aufgeklaert-1/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b732c4c927b7b0baac5a8d3c8a03c91f Nach den Weihnachtsferien kam es in einigen Bundesländern zu Störungen und Ausfällen der Lernplattformen und der eigenen Videokonferenzsysteme. Schnell kam der Verdacht auf, dass es sich dabei um gezielte Angriffe von Hackern gehandelt haben könnte. In Rheinland-Pfalz wurde nun ein solcher Hack durch das Landeskriminalamt aufgedeckt. Mit einer sogenannten DDos-Attacke wurde das System kurzzeitig überlastet und konnte nicht mehr erreicht werden. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Schüler von der Mittelmosel. Da er mit 14 Jahren strafmündig ist, droht ihm nun ein Gerichtsverfahren.

Ähnlich wie bei Störern in Videokonferenzen war auch hier die Rückverfolgung durch die Strafverfolgungsbehörden und die Identifizierung anhand von digitalen Spuren möglich.

Mehr:
justiz.rlp.de

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news-450 Wed, 17 Feb 2021 11:38:38 +0100 Online-Unterricht so privat wie das Klassenzimmer https://www.youngdata.de/detail/news/online-unterricht-so-privat-wie-das-klassenzimmer/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3e5142e718c81c24f2ad8e2b1bc1a808 Im Homeschooling mit Videokonferenzen ist es nicht immer leicht festzustellen, ob man wirklich nur im Klassenverband ist, oder ob Andere sich unbemerkt zuschalten. So gab es in den letzten Wochen einige Zwischenfälle, bei denen sich unberechtigte Dritte in Online-Unterricht hinzugeschaltet hatten und belauscht, gestört oder auch Straftaten verübt haben. Immer wieder kam es zu Vorfällen, in denen beispielsweise von den Störern pornografisches Material oder volksverhetzende Symbole gezeigt wurden. Die Polizei kann in diesen Fällen wegen Straftaten ermitteln und die IP-Adressen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten – eine Anonymität gibt es also nicht. Auch die Laptops, Handys oder Tablets der Störer werden dann manchmal zu Ermittlungszwecken eingezogen. Viele Schulen verwenden daher für die Nutzung von Videokonferenzsystemen Vertraulichkeitsverpflichtungen, die zum Beispiel auch die Weitergabe der Logindaten oder Zugangslinks klar als verboten benennen. Ein Verstoß dagegen kann für die entsprechenden Schülerinnen und Schüler also sowohl schulische Sanktionen bis hin zu strafrechtlichen Anklagen nach sich ziehen.

Dass auch Eltern sich an die entsprechenden Vertraulichkeitsverpflichtungen halten müssen, zeigt ein Fall aus Hamburg. Dort wurde ein Vater nun zu 1.750 € Schadensersatz verurteilt, weil er sich unerlaubterweise heimlich in ein Gespräch zwischen seiner Tochter und der Lehrerin hinzuschaltete und die Schule später mit Aussagen der Lehrerin aus dem Gespräch konfrontierte.

Es gilt also für den Online-Unterricht das Gleiche wie für das Klassenzimmer – nur wer da am Unterricht teilnehmen dürfte, darf auch online dabei sein.

Mehr:
Störer im Online-Unterricht auf heise.de
Vater belauscht Gespräch auf spiegel.de

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news-449 Wed, 10 Feb 2021 13:44:49 +0100 Spotify lauscht deinen Emotionen https://www.youngdata.de/detail/news/spotify-lauscht-deinen-emotionen/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bb88b7f6cc3b4dd9794b8d8412aefc57 Spotify hat angekündigt, als neuen "Service" für seine Nutzerinnen und Nutzer zukünftig die Musik nach deren Emotionen und der jeweiligen Stimmungslage zusammenzustellen. Was sich dahinter verbirgt, ist unter anderem die Analyse der Umgebungsgeräusche, also wo du dich beim Hören befindest, worüber du sprichst und vielleicht auch mit wem. So soll Spotify dann beispielsweise feststellen können, ob du gerade allein bist beim Musik hören oder eine Party mit vielen Leuten feierst. Die Technologien zur Analyse der Umgebungsgeräusche setzen verschiedene Firmen seit einigen Jahren ein und haben in ihren Apps dazu entsprechende Zugriffsmöglichkeiten auf das Mikrofon deines Smartphones oder deiner Bluetoothkopfhörer eingerichtet. Aus Datenschutzsicht ist diese Dauerüberwachung äußerst kritisch zu sehen, gerade wenn die entsprechenden Funktionen sich nicht deaktivieren lassen.

Mehr:
dr-datenschutz.de
futurezone.de

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news-448 Tue, 09 Feb 2021 07:35:43 +0100 Safer Internet Day 2021 - #FaktenSchützen https://www.youngdata.de/detail/news/safer-internet-day-2021-faktenschuetzen/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d9d82f7a19c20bb7eab1e60c72a9e3f6 Das diesjährige Motto des Safer Internet Day (SID) lautet „Was glaube ich? – Meinungsbildung zwischen Fakt und Fake“. Die Frage, wie durch Meinungsmache im Netz beeinflusst wird,  hängt auch sehr mit dem zusammen, was Menschen von sich preisgeben - vor allem welche Daten. Wie das, was du „postest“ und „likest“ zur Profilbildung beiträgt und warum sie dann personalisierte Informationen erhältst, zeigen wir dir hier auf Youngdata. Dass inzwischen nicht mehr nur kommerzielle Firmen unterwegs sind und deine Daten für Werbung verwenden, sondern auch politische Stimmungsmache betrieben wird, hat sich im vergangenen Jahr rund um Corona, Lockdown und Impfen so deutlich wie nie gezeigt. Falschinformationen und Verschwörungstheorien funktionieren immer dann am besten, wenn sie die Interessen der oder des Adressierten möglichst gut treffen. Gerade weil Kinder und Jugendliche die Social-Media-Dienste sehr stark für ihre Kommunikation und Selbstdarstellung innerhalb der Gruppe der Gleichaltrigen nutzen, sind sie hier leicht angreifbar. Daher ist es gut, wenn du deine Daten vor Zugriffen von Anderen und vor Manipulation schützen kannst und bei der Selbstdarstellung im Netz lieber einmal zu oft als einmal zu wenig kritisch nachdenkst.

Welche Aktionen es heute rund um den Safer Interent Day - der übrigens in ganz Europa stattfindet - gibt, findest du auf dieser Seite. Vielleicht bist du ja sogar Teil einer dieser Aktionen oder nimmst mit deiner Klasse virtuell bei einer Veranstaltung teil!

Mehr:
SID21 auf klicksafe.de

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news-447 Fri, 15 Jan 2021 11:24:59 +0100 TikTok bessert bei Jugendschutz (leicht) nach https://www.youngdata.de/detail/news/tiktok-bessert-bei-jugendschutz-leicht-nach/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=faaa1cbc482d87dcca217162b536e4f9 Der chinesiche Video-Clip-Dienst TikTok hat kleine Änderungen vorgenommen, die bei Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren zu etwas mehr Schutz der Privatsphäre führen. Waren diese Profile bisher standardmäßig öffentlich sichtbar eingestellt, so sind sie nun zunächst auf "privat" geschaltet. Auch Einschränkungen der Kommentarfunktion sind nun neu. Ebenso soll es nicht mehr möglich sein, dass Videos von Nutzerinnen und Nutzern unter 15 Jahren über die App heruntergeladen werden können. Hierbei gilt natürlich weiterhin Vorsicht, denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Video mit einem anderen Programm mitgeschnitten und so abspeichert wird!
Weiterhin steht TikTok dennoch in der Kritik in Sachen Jugendschutz und Datenschutz. Warum die Privatsphäreoptionen beispielsweise nicht standardmäßig für alle minderjährigen Nutzer datensparsam konfiguriert sind, sondern sehr unübersichtlich und kleinteilig gestaffelt, begründet der Konzern lediglich mit den "sich ändernden Bedürfnissen und Fähigkeiten von Jugendlichen".

Mehr:
heise.de

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news-446 Fri, 08 Jan 2021 13:47:34 +0100 Verwirrung um Whatsapp bringt Ansturm auf andere Messenger - auch wegen Elon Musk https://www.youngdata.de/detail/news/verwirrung-um-whatsapp-bringt-ansturm-auf-andere-messenger-auch-wegen-elon-musk/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1682d108e04c45b6c257af4a740545b0 Whatsapp kündigt an, dass das Unternehmen seine Datenschutzerklärung ändert und alle Nutzer, die dem nicht zustimmen, den Dienst zukünftig nicht mehr nutzen können. Aufregung erzeugt insbesondere der Hinweis, dass Whatsapp Informationen mit anderen Facebook-Unternehmen teilt. Die Änderungen seien - wie der Konzern zwischenzeitlich mitteilte - allerdings nicht neu und bleiben für Nutzerinnen und Nutzer in der europäischen Union unverändert. Gleichzeitig veröffentlichte das Unternehmen allerdings auch eine neue Datenschutzerklärung für Nutzer außerhalb der EU - ebenfalls auf Deutsch - die viel weitreichenderen Datenaustausch ermöglicht.

Im Zuge dieser Verwirrung und der Sorge der Nutzer um ihre Daten, kam es zu einem Ansturm auf andere Messenger-Dienste. So kamen beispielsweise die Server von Signal zeitweise an die Kapazitätsgrenzen. Befeuert wurde dies unter anderem durch eine Mitteilung von Tesla-Gründer Elon Musk, der sich ebenfalls von Whatsapp abwendet und Signal empfiehlt.

Auch die Datenschutzaufsichtsbehörden sehen den Datenaustausch zwischen Whatsapp und Facebook seit Jahren als unzulässig, weshalb der Hamburger Datenschutzbeauftragte, Prof. Dr. Johannes Caspar, sich nun nochmals mit der für Facebook zuständigen irischen Datenschutzbehörde in Verbindung setzen wird.

Mehr:
heise.de
spiegel.de
Elon Musk rät zu Signal heise.de

Datensparsame Messenger-Alternativen auf youngdata.de
Übersicht Messenger auf kuketz-blog.de

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news-445 Mon, 04 Jan 2021 09:30:13 +0100 Gesetzeslücke bei Persönlichkeitsrechten geschlossen https://www.youngdata.de/detail/news/gesetzesluecke-bei-persoenlichkeitsrechten-geschlossen/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c4eabaf8dd9e5da11b2fc74ad74ac659 Seit dem 1. Januar 2021 sind die gesetzlichen Regelungen für Fotos und Videoaufnahmen verschärft worden. Neu ist im entsprechenden §201a des Strafgesetzbuches (StGB) jetzt, dass das heimliche Fotografieren unter die Röcke oder in den Ausschnitt von Frauen und Mädchen jetzt strafbar ist. Ebenfalls strafbar ist das Fotografieren von verstorbenen Unfallopfern. Für beides - auch das Weiterleiten und Verbreiten solcher Aufnahmen - können nun Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren oder Geldstrafen verhängt werden. Außerdem können die Handys der Täter eingezogen werden.

Mehr:
rp-online.de

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news-444 Thu, 17 Dec 2020 08:36:47 +0100 Alle Jahre wieder: Passwörter des Grauens https://www.youngdata.de/detail/news/alle-jahre-wieder-passwoerter-des-grauens/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c41e30ff0de98d9911322069034ed768 Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) veröffentlicht einmal im Jahr eine Liste der "beliebtesten", weil am häufigsten genutzten, Passwörter. Dabei zeigt sich immer noch, dass Viele auf einfache Begriffe oder Zahlenfolgen vertrauen. Die Passwörter stammen aus geleakten Hacks, also Angriffen auf große Datenbanken, bei denen Logininformationen abgegriffen werden. Diesen öffentlichen Datenbestand hat das HPI ausgewertet und die Liste zusammengestellt, um auf die Schwachstellen hinzuweisen. Auf Platz eins der Liste ist erneut die Zahlenfolge "123456", auf Platz 6 steht "ichliebedich".

Die gesamte Liste findest du hier, solltest du dein Passwort dort finden, dann bitte schnell ändern!

Wie du ein sicheres Passwort erstellst, haben wir hier  für dich zusammengestellt.

Mehr:
Spiegel.de

Liste des HPI 2020

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news-443 Thu, 10 Dec 2020 13:42:30 +0100 Kein Pseudonym mehr bei Facebook? https://www.youngdata.de/detail/news/kein-pseudonym-mehr-bei-facebook/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d135ae04034c29a27ff386d1c5331e56 Facebook ist in seinem Bestreben, die echten Identitäten seiner Nutzerinnen und Nutzer zu erfahren, einen Schritt weiter gekommen. Vor dem Oberlandesgericht München (OLG) hat der Konzern in zwei Fällen Recht erhalten, in denen er Nutzerkonten mit Fantasienamen gesperrt hatte. Dies stellt einen Rückschritt in Sachen Pseudonymität beim Surfen und somit Datenschutz dar. Die Frage, mit der sich die Richter befassten, war unter anderem, ob man sich mit Klarnamen im Netz bei rechtsverletzenden Aktivitäten und Postings zurückhält. Ob dies durch eine Verpflichtung zur Verwendung des tatsächlichen Namens jedoch unterbunden wird, ist durchaus umstritten.

Bereits in der Vergangenheit hatte Facebook bei seinen Töchterfirmen ein ähnliches Vorgehen begonnen. So wurde im Sommer angekündigt, dass bei auffälligen Instagram-Konten zukünftig eine Indentitätsüberprüfung erfolgen solle. 

Die Urteile des OLG sind noch nicht rechtskräftig.

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spiegel.de

youngdata.de

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news-442 Fri, 27 Nov 2020 13:21:46 +0100 Der Anfang vom Ende vom Gratis-Google? https://www.youngdata.de/detail/news/der-anfang-vom-ende-vom-gratis-google/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ba1ad102f93cecc591e9197b86e3b573 Jahrelang pries Google seinen unlimitierten Cloudspeicherplatz für Fotos und Videos an. Während andere Anbieter von vorne herein Grenzen von einigen Gigabyte bei den Gratisaccounts anboten, hatte Google scheinbar unbegrenzen Platz auf seinen Servern und gab diesen kostenlos an die Nutzer weiter. Nun verkündete der Konzern allerdings ein Ende diese Praxis. Ab Juni 2021 führt Google eine Begrenzung von 15 GB ein, wer mehr Fotos und Videos in seinem Account archivieren will, muss dafür zukünftig zahlen. Durch seine jahrelange Gratiskultur hat Google sich in vielen seiner Geschäftsbereiche eine große Marktmacht geschaffen und kann nun - ohne ernstzunehmende Konkurrenten - die Preispolitik bestimmen. Denkbar ist, dass auch andere bisher kostenlose Dienste von Google in der Zukunft Geld kosten könnten. Dann bezahlst du also nicht nur mit deinen Daten sondern auch noch mit deinen tatsächlichen Euros.

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sueddeutsche.de

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news-441 Tue, 17 Nov 2020 15:29:05 +0100 Apples Werbe-Tracking auf dem Prüfstand https://www.youngdata.de/detail/news/apples-werbe-tracking-auf-dem-pruefstand/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=86e5786f5a73754bd9a44c38251f0bcc Mit einem sogenannten "Identifier for Advertising / Adverstisers" (IDFA), einer Art Cookie im Smartphone selbst, kann Apple seinen Nutzerinnen und Nutzern noch gezieltere Werbung anzeigen. Dass diese Technologie aber eigentlich eine Einwilligung erfordert, ist jetzt Gegenstand einer Beschwerde des Datenschutzaktivisten Max Schrems bei der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit. Konkret geht es darum, dass Apple die Funktion des Nachverfolgens für sich sebst standardmäßig aktiviert hat, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen. Die Funktion ist schon seit einiger Zeit im Gespräch – die Webtreibenden wie Facebook befürchten nämlich, dass durch eine von Apple geplantes „Opt-in“, also die Erforderlichkeit zum aktiven Erlauben durch den Nutzer und die Nutzerin, viele die Funktion deaktiviert lassen. So könnten die Werbetreibenden diese Daten nicht erhalten um die personalisierte Werbung zu schalten. Wegen dieser Proteste hat Apple die Einführung der datenschutzfreundlichen Funktion daher zunächst auf Sommer 2021 verschoben. Dass Apple selbst aber unabhängig davon auf die ID Zugriff hat um selbst ein Profil zu bilden, soll nun mit der Beschwerde überprüft werden.

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heise.de

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news-440 Fri, 13 Nov 2020 13:03:56 +0100 Die Welt ist genug https://www.youngdata.de/detail/news/die-welt-ist-genug-1/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=01e9ca07d988ac67d49a1d89d8068fcd Nach einem Urteil des obersten österreichischen Gerichtshof muss Facebook verletzende Einträge nun weltweit löschen - nicht nur im  Land der Klägerin. Eine österreichische Politikerin hatte auf die Löschung von Beiträgen, die sie beleidigen, geklagt. Dem war Facebook nachgekommen, allerdings nur für Nutzer, die aus Österreich auf Facebook zugegriffen haben. Für Zugriffe aus anderen Ländern waren die Einträge weiterhin sichtbar. Nun hat das höchste Gericht als letzte Instanz der Klägerin Recht gegeben, dass die Löschung auf alle Staaten ausgeweitet werden muss. Eine europäische Lösung, die auch den Betroffenen aus den anderen Staaten diese Möglichkeit einräumt, ist aktuell noch in der Erarbeitung durch die EU-Kommission.

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heise.de

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news-438 Fri, 13 Nov 2020 12:54:43 +0100 Namensproblem bei Lernplattform https://www.youngdata.de/detail/news/namensproblem-bei-lernplattform/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dfd671f31441d2adae48d74af7253214 Aus Datenschutzsicht kann es bei schulischen Lernplattformen durchaus zu Problemen kommen, wenn Namen von Schülerinnen und Schülern als personenbezogene Daten nicht ausreichend geschützt sind. Dass alleine der Name eines Lernportals schon schwierig sein kann, musste Schleswig-Holstein bei der Einführung der Plattform "itslearning" erfahren. Analog zu anderen Bundesländern wie der Freien Hansestadt Bremen, wo die Seite über hb.itslearning.com erreichbar ist, wurde das Länderkürzel für Schleswig-Holstein vor die Domain gesetzt. Am Stück gelesen ergab sich dann die Zeichenfolge "sh.itslearning.com - was durchaus doppeldeutig interpretierbar ist. Der Spott im Netz ließ nicht lange auf sich warten, als positiven Effekt wird nun zumindest keine Schülerin und kein Schüler aus Schleswig-Holstein den Link zur Internetadresse der Lernplattform vergessen.

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spiegel.de

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news-437 Fri, 06 Nov 2020 10:24:08 +0100 Selbstzerstörung für WhatsApp-Nachrichten https://www.youngdata.de/detail/news/selbstzerstoerung-fuer-whatsapp-nachrichten/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=968de8864a042d588bb201d4430a4d16 Ein Feature, dass bereits bei zahlreichen anderen Diensten verfügbar ist, hält im Laufe des November nun auch bei WhatsApp Einzug: Das automatische „Zerstören“ von Nachrichten. Allerdings geht es hier nicht um eine einstellbare Frist von etwa Sekunden, sondern fest nach einer Woche oder eben gar nicht. Es handelt sich ausdrücklich nicht um ein Sicherheitsfeature. Dies wäre auch ungeeignet, schließlich schützt eine solche Funktion nicht vor einer Speicherung, Weiterverbreitung oder Screenshots.

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Heise

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news-436 Thu, 22 Oct 2020 15:45:31 +0200 Kinderdatenschutz bei Instagram auf dem Prüfstand https://www.youngdata.de/detail/news/kinderdatenschutz-bei-instagram-auf-dem-pruefstand/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f58bf607d4c54a35381cf724df853193 Die irische Data Protection Commission (DPC), die Datenschutzaufsichtsbehörde von Irland, hat am Montag zwei Verfahren gegen Instagram eröffnet. In beiden Fällen geht es um den mangelnden Schutz der Daten von Minderjährigen. Das erste Verfahren befasst sich unter anderem mit der Frage, ob Instagram die Daten der Kinder auf einer Rechtsgrundlage verarbeitet. Ein zweites Verfahren soll untersuchen, welche Kontrollmöglichkeiten es für die Nutzer gibt und ob datenschutzfreundliche Voreinstellungen bei den Profilen Minderjähriger angewendet werden.

Da Instagram zum Facebook-Konzern - der seinen Europasitz in Irland hat -  gehört, ist die dortige Datenschutzbehörde zuständig. Bereits im Mai hatte die DPC ein Verfahren gegen WhatsApp - also ebenfalls Facebook - und Twitter eingeleitet.

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heise.de
heise.de

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news-435 Wed, 14 Oct 2020 10:46:42 +0200 IP-Adresse unbedeutend? Fehlanzeige! https://www.youngdata.de/detail/news/ip-adresse-unbedeutend-fehlanzeige/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=61c8d9f24de80403a2f60ac7dcd4c408 Auch wer sich im Netz sehr datensparsam verhält und weder seinen Namen noch andere Informationen über sich preisgibt, kann auf dem Radar von Sicherheitsbehörden landen. Dies zeigt ein Fall aus den USA, wo die Polizei von Google die Herausgabe aller IP-Adressen von Nutzern verlangt hatte, die nach einer bestimmten Information gesucht hatten. In dem konkreten Fall ging es um Personen, die nach der Adresse eines Brandanschlages gegoogelt hatten. Ohne also Informationen zu einer bestimmten verdächtigen Person abzufragen, haben die Sicherheitsbehörden somit massenhaft Daten von Nutzern erhoben, ohne dass bei ihnen ein konkreter Verdacht vorlag. Allein im Jahr 2019 soll Google in 400 Fällen entsprechende Anfragen erhalten und beantwortet haben. Diese Praxis wird seit Jahren kritisiert und wäre in Deutschland nach den derzeitigen Gesetzen auch nicht rechtmäßig. Technisch stünde dem jedoch nichts im Wege, da Google auch in Deutschland die entsprechenden Suchanfragen in Verbindung mit den IP-Adressen speichert.

Mehr:
netzpolitik.org
heise.de

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news-434 Fri, 09 Oct 2020 13:47:27 +0200 Probleme mit Attesten zur Maskenbefreiung https://www.youngdata.de/detail/news/probleme-mit-attesten-zur-maskenbefreiung/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=84fba4c681d1dba697dfafcd2716872e Auch wenn in den meisten Bundesländern die Schulen wegen der Herbstferien gerade geschlossen haben, diskutieren Eltern und Schulen aktuell über Atteste zur Befreiung vom Tragen einer Mund-Nase-Maske. Streitpunkt ist in einigen Fällen die Frage, ob die Schule ein qualifiziertes Attest anfordern darf, also ein Attest, auf dem die Diagnose des Arztes und weitere medizinische Daten stehen. Streitpunkt ist auch, ob hiervon eine Kopie gemacht werden darf. Einige Gerichte haben im Sinne der Schulen entschieden. Datenschutzrechtlich ist diese Praxis aber sehr bedenklich. Es ist davon auszugehen, dass die Datenschutzaufsichtsbehörden hier eine anderer Position vertreten werden; nach den Herbstferien wird es hierzu bestimmt die ersten Pressemitteilungen geben.

Mehr:
justiz.rlp.de: Urteil VG Neustadt
Legal Tribune Online: Urteil OVG NRW
Legal Tribune Online: Urteil VG Würzburg

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news-433 Thu, 01 Oct 2020 09:17:35 +0200 Sind Bildungsplattformen Datenschutzkonform? https://www.youngdata.de/detail/news/sind-bildungsplattformen-datenschutzkonform/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bb0209a1c533513f80c704b312e63170 Im Zuge der zurückliegenden Schulschließungen haben viele Schulen verstärkt Videokonferenzsysteme und Online-Lernplattformen eingesetzt. Nicht immer fiel die Wahl dabei auf gänzlich unumstrittene Systeme und die Fragen, wo die Daten von Schülerinnen und Schülern gespeichert werden und wer darauf Zugriff hat, beschäftigen die zuständigen Bildungsministerien und auch die Datenschutzbeauftragten. Mittlerweile gibt es auch Proteste von Eltern und Lehrerverbänden, die sich für den Einsatz datenschutzkonformer Lösungen einsetzen und gerade bei US-amerikanischen Diensten die Daten in Gefahr sehen.

Mehr:
heise.de

 

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news-432 Mon, 21 Sep 2020 16:22:26 +0200 Trump will Zugriff auf TikTok-Daten https://www.youngdata.de/detail/news/trump-will-zugriff-auf-tiktok-daten/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=00158fffcd12c529167a40126becbfbc Nachdem US-Präsident Donald Trump zunächst ein Verbot der chinesischen Videoapp TikTok verhängte, hat er nun grünes Licht für einen „Deal“ gegeben, bei dem der Softwarekonzern Oracle und die Supermarktkette Wal Mart - beides US-Unternehmen - den amerikanischen Teil von TikTok vom chinesischen Konzern ByteDance abkaufen können. Damit will Trump das „ausspionieren“ von US-Bürgern unterbinden, was er dem chinesischen Mutterkonzern vorwirft. Im Umkehrschluss erlangen die US-Geheimdienste mit dem Kauf allerdings auch selbst Zugriff auf die Daten der Nutzer, wie sie es bereits jetzt auf die Daten der weltweiten Nutzer von amerikanischen Diensten wie Facebook, Google, Amazon und Co. haben.
Noch ist der Deal allerdings nicht in trockenen Tüchern, die chinesische Regierung muss dem Verkauf ebenfalls noch zustimmen.

Mehr:
tagesschau.de
br.de
wiwo.de

USA vs. TikTok:
bundestag.de
youngdata.de

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