www.youngdata.de https://www.youngdata.de de_DE TYPO3 News Fri, 27 May 2022 07:10:55 +0200 Fri, 27 May 2022 07:10:55 +0200 TYPO3 EXT:news news-479 Wed, 25 May 2022 07:06:00 +0200 4 Jahre DS-GVO – Das hat sich getan https://www.youngdata.de/detail/news/4-jahre-ds-gvo-das-hat-sich-getan/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a904a671aaa1b4a268f083f571220ca8 Am 25. Mai 2018, also genau vor vier Jahren, trat die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) in Kraft. Damit wurden die Rechte der Bürgerinnen und Bürger gegenüber Konzernen in Europa gestärkt und das klappt immer besser. Ihr habt selbst vielleicht mitbekommen, dass das zunächst etwas mehr „Papierkram“ bedeutete, den ihr oder eure Eltern unterschreiben musstet, weil nun für viele Datenverarbeitung eure aktive Einwilligung erforderlich ist. Auch digital wurden euch auf einmal einige lange Texte, wie beispielsweise „Informationen nach Artikel 13“ vorgelegt, um euch über die Datenverarbeitungsvorgänge zu unterrichten.

Die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung mussten aber auch die großen IT-Konzerne befolgen. Wer das nicht tat, wurde und wird mit Bußgeldern belegt. Insbesondere Amazon, Google, Meta (facebook) und Co. haben seit Einführung der DS-GVO von verschiedenen europäischen Datenschutz-Aufsichtsbehörden Strafen kassiert.

Den größten Effekt der DS-GVO merkt man auf den ersten Blick jedoch gar nicht: Unternehmen bauen ihre Produkte für den europäischen Markt nun häufig von vorneherein datensparsamer, um sich das Einholen von Einwilligungen und Ärger mit den Aufsichtsbehörden zu ersparen. Weil beispielsweise Cookie-Banner von Vielen als störend empfunden werden, verzichten mehr und mehr Seiten nun auf diese Form des Trackings und sammeln nur noch die Daten, die technisch erforderlich sind.

In den nächsten Jahren werdet ihr vermutlich also immer weniger rund um die DS-GVO hören oder Klicken und einwilligen müssen, weil sie automatisch so umgesetzt wird, wie sie konzipiert war: Besserer Schutz der Daten der Bürgerinnen und Bürger.

Mehr:
deinedatendeinerechte.de
youngdata.de

 

 

 

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news-478 Wed, 27 Apr 2022 11:23:03 +0200 Elon Musk kauft Twitter - Wo ist das Problem?! https://www.youngdata.de/detail/news/elon-musk-kauft-twitter-wo-ist-das-problem/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cfcfe261d2b5a09f8d136099ae19a90d Der Unternehmer Elon Musk wird für 44 Milliaren US-Dollar des Kurznachrichtendienst Twitter übernehmen. Dieser Kauf könnte einige Veränderungen für die Nutzerinnen und Nutzer bedeuten. Zunächst ist davon auszugehen, dass Musk die Investition über kurz oder lang refinanzieren will. Hier könnten die Nutzerdaten und Tweets eine entscheidende Rolle spielen, denn die Algorithmen hinter Twitter sind der eigentliche Unternehmenswert.

Außerdem stößt der Kauf auf Kritik, da Viele nun Einschränkungen der Meinungsfreiheit bei dem Dienst befürchten. Welche Macht in der Beinflussung von Massen durch eine Person über einen Dienst wieTwitter ausüben kann, hat man spätesens bei Donald Trump gesehen, der im Janaur 2021 den Sturm auf das US-Kapitol mit Tweets an seine Anhänger regelrecht anheizte. Twitter sperrte Trumps Konto darauhin dauerhaft. Auch Musk selbst war in der Vergangenheit zeitweise von Twitter gesperrt worden, als er mit Äußerungen in seinen Tweets Kursveränderungen an den Börsen hervorrief. Als alleiniger Besitzer könnte er zukünftig selbst über die Inhalte und Nutzerinnen und Nutzer auf seinem Dienst entscheiden. Kritik an den Unternehmerpraktiken Musks gab es schon oft, von Rassismusvorwürfen bis hin zu Bedenken was Umweltzerstörung angeht. Auch wollte er den Account eines Nutzers sperren lassen, der in Echtzeit die Flugdaten seines Privatjets twitterte. Als oberster Zensor hätte er zukünftig die Möglichkeit, die Berichterstattung über solche Themen zu unterdrücken.

Die Datenschutzaufsichtsbehörden sehen viele außereuropäische Social-Media-Dienste seit Langem kritisch. Mittlerweile werden von ihnen daher dezentrale Dienste, wie Mastodon, favorisiert und sie sind mit ihren Dienststellen zum Teil bereits dort vertreten. Durch den Kauf von Twitter schwenken nun auch immer mehr Promis, Influencer oder auch normale Twitter-Nutzerinnen und -Nutzer auf Dienste wie Mastodon über. Wie du dir dort einen Account anlegen kannst, erfährst du hier und hier

Mehr:
zdf.de
heise.de
mobilsicher.de
bfdi.bund.de

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news-477 Thu, 21 Apr 2022 10:32:24 +0200 Videokonferenzapp lauscht mit https://www.youngdata.de/detail/news/videokonferenzapp-lauscht-mit/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=22c2cc607f7b945a28fe1252dfadfc06 Bei einer kürzlich durchgeführten Untersuchung verschiedener Videokonferenzapps ist herausgekommen, dass einige der Systeme selbst bei stummgeschaltetem Mikrofon mithören. Die Wissenschaftler der Loyola-Universität in Chicago hatten dazu 21 Dienste - darunter Zoom, Teams, Slack, Jitsi oder Discord -  untersucht. Bei den meisten waren die Audioaufnahmeeinstellungen bei aktivierter "Mute-Taste" allerdings tatsächlich nur schwer zu umgehen. Ein Dienst - Cisco Webex - fiel den Forschen jedoch dadurch auf, dass dort jede Minute ein Audiopaket an die Server des Anbieters in den USA gesendet und analysiert wurde, auch wenn die Stummschaltung aktiviert war. Der Anbieter rechtfertigte dies damit, dass so festgestellt werden soll, ob jemand das Mikrofon versehentlich stummgeschaltet hat, obwohl er sprechen möchte. Als zusätzliches Problem kam bei Webex noch hinzu, dass der Datenstrom zunächst unverschlüsselt übermittelt wurde. Dies hat Cisco nach den Hinweisen der Forscher mittlerweile behoben. Auch wenn so nicht der komplette Gesprächsinhalt aus dem Raum in die USA übertragen wurde, war dennoch eine Profilbildung möglich.
Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (DSK) rät bereits seit Jahren zum Einsatz von Systemen, die mit dem europäischen Datenschutz konform sind. Viele Schulen sind daher mittlerweile auf entsprechende Dienste umgestiegen.

Mehr:
heise.de
"Orientierungshilfe Videokonferenzsysteme" der Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder

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news-476 Tue, 22 Feb 2022 10:19:35 +0100 Beauty-Apps fallen im Datenschutz-Check durch! https://www.youngdata.de/detail/news/beauty-apps-fallen-im-datenschutz-check-durch/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=df926f6a8c7b8136180e3de18986bbb3 Selfie-Apps, die deine Fotos gleich auch ein bisschen aufhübschen, werden immer beliebter. In einem Test hat mobilsicher.de bei sechs dieser Apps nun herausgefunden, dass deine Daten dort oft in fragwürdige Hände gelangen. Bei der Untersuchung wurden die Datenschutzerklärungen der Anbieter zum Umgang mit den biometrischen Gesichtsdaten unter die Lupe genommen. Heraus kam dabei, dass beispielsweise der Anbieter „Perfect365“ sich das Recht einräumt, alle biometrischen Daten, deinen vollen Namen und die Standortdaten zu Geschäftszwecken nicht nur weiterzugeben, sondern sogar zu verkaufen, beispielsweise an die Kosmetikindustrie. Andere Apps aus dem Test speichern die Daten zwar nur kurzfristig und Ende-zu-Ende-verschlüsselt, aber auch hier werden Gesichter unter Umständen direkt analysiert und beispielsweise nach Hautunreinheiten gescannt, um Werbung für Hautpflegeprodukte anzubieten.

Den kompletten Check im Video kannst du hier sehen: Mobilsicher.de

Mehr:
mobilsicher.de
netzpolitik.org
wdr.de

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news-475 Tue, 15 Feb 2022 11:33:40 +0100 Ärger um Gesichtserkennung – Texas vs. Meta https://www.youngdata.de/detail/news/aerger-um-gesichtserkennung-texas-vs-meta/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c6800f5325082b355f887aebe3226e54 Nachdem Meta/Facebook außerhalb der USA schon oft wegen seiner Datenschutzverstöße vor den Gerichten stand, geht es dem Konzern jetzt auch in seinem Heimatland an den Kragen. Konkret verklagt der Bundesstaat Texas den Konzern, da die automatische biometrische Gesichtserkennung gegen texanisches Recht verstoßen habe. Sowohl bei Instagram als auch bei Fotos, die auf Facebook hochgeladen wurden, hätte der Konzern Datenbanken angelegt, ohne vorher die Nutzer um Erlaubnis zu fragen. Ein texanisches Gesetz schreibt aber genau dies vor, dass die Zustimmung vorher eingeholt werden muss. Die Höhe der Klage ist beträchtlich, denn der Generalstaatsanwalt fordert als Entschädigung 10.000 $ bis 25.000 $ pro Fall – bei 20 Millionen Metanutzerinnen und Nutzern in Texas. Diese Summe würde den Konzernwert um ein Vielfaches übersteigen und das Unternehmen in den Ruin treiben. Ob und wie hoch ein Vergleich letztendlich ausfallen wird, könnte das Unternehmen dennoch empfindlich treffen und es seine Geschäftspraktiken in Frage stellen lassen.

Mehr:
spiegel.de
heise.de

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news-474 Wed, 09 Feb 2022 11:25:28 +0100 Aus für WhatsApp und Instagram in Europa? https://www.youngdata.de/detail/news/aus-fuer-whatsapp-und-instagram-in-europa/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1ff32873748501ee1bd576e0b2de2c17 Der Chef von Meta (früher bekannt als Facebook), Mark Zuckerberg, droht in seinem Jahresbericht einen Rückzug seiner Dienste aus Europa an. Hintergrund dafür ist der Streit um den Datentransfer zwischen den USA und Europa – es geht um das Schrems-II-Urteil aus 2020. Da der Facebook-Mutterkonzern Meta nach derzeitiger Rechtslage keine Daten seiner europäischen Nutzerinnen und Nutzer auf Servern in den USA verarbeiten darf, könnten z.B. Instagram und WhatsApp in Europa bald nicht mehr verfügbar sein. In dem Jahresbericht heißt es offenbar, dass das Unternehmen seine beiden großen sozialen Netzwerke in der EU wahrscheinlich nicht mehr bereitstellen könne, da es aktuell keine Rechtsgrundlage für den Datentransfer gäbe. Mit diesen Drohungen möchte Meta sich in die laufenden Verhandlungen zwischen der EU-Kommission und der US-Regierung einschalten, die gerade über ein Nachfolgeabkommen diskutieren. Ob Zuckerberg Instagram und WhatsApp tatsächlich Abschalten wird, bleibt fraglich. Denn so müsste er auch auf sehr viel Geld, was er in Europa verdient, verzichten.

Mehr:
Berliner-zeitung.de
heise.de
tagesspiegel.de

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news-473 Fri, 28 Jan 2022 12:08:06 +0100 Videoreihe "Datenschutz leicht erklärt" https://www.youngdata.de/detail/news/videoreihe-datenschutz-leicht-erklaert/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=95650ac27c65c792dd7e820e28ff1ee2 Die Initiative "Datenschutz geht zur Schule" des Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. hat gemeinsam mit den Landesdatenschutzbeauftragten von Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und dem Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht eine Videoreihe  "Datenschutz leicht erklärt" erstellt, die die wichtigsten Datenschutzthemen kompakt und verständlich erklärt. Da auch die Veranstaltungen, die die Initative "Datenschutz geht zur Schule" seit vielen Jahren in Schulen durchführt, in Pandemiezeiten noch stärker digital durchgeführt wurden, haben sich die Initiatoren mit den Datenshcutzaufsichtsbehörden zusammmengetan und die Inhalte der Workshops verfilmt. Alle Videos können geteilt und im Unterricht eingesetzt werden.

Mehr:
Videos: datenschutz-leicht-erklaert.de
Initiative: Datenschutz geht zur Schule

 

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news-472 Tue, 11 Jan 2022 11:17:25 +0100 Stalking-Gefahr durch AirTags und Co. https://www.youngdata.de/detail/news/stalking-gefahr-durch-airtags-und-co/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e7eec072d4e03df965e72aa1032f77a9 Nicht zuletzt durch die sog. Apples AirTags werden Lokalisierungstools immer beliebter. Die Technologie hinter den kleinen Anhänger funktioniert auf sehr stromsparender Bluetooth-Technik, die von der „Wo ist“-Funktion von iPhones erkannt wird. Sie ermöglicht es, die Anhänger über viele Wochen hin zu orten.

Problematisch bei dieser Technologie ist jedoch, dass sie sich auch unbemerkt bei Personen verstecken lässt, zum Beispiel im Innenfutter einer Jacke oder im Auto. Ohne dass der oder die Überwachte etwas davon bemerkt, kann der Überwachende somit die ganze Zeit den Standort der Person nachverfolgen. Berichte über dieses Nachspionieren finden sich mittlerweile immer mehr im Netz. Eine Twitter-Nutzerin erregte bereits vor einigen Wochen Aufsehen, als sie die entsprechenden Benachrichtigungen postete, in denen ihr Handy ihr die Fremdüberwachung anzeigte. Nun meldete sich als weiterer Fall erstmals eine Prominente, die einen fremden Air-Tag in ihrer Tasche gefunden habe.

Apple hat nunmehr eine Sicherheit vor unbemerkter Überwachung eingebaut, denn IPhone-Besitzer haben immerhin die Möglichkeit, dass sie angezeigt bekommen, wenn sich ein fremder AirTag in ihrer Umgebung befindet. Auch sind die Tags so konfiguriert, dass sie Piep-Geräusche senden, wenn sich das iPhone des Suchenden in der Nähe befindet. Bereits kurz nach Markteinführung wurde jedoch herausgefunden, dass sich  diese Audio-Warnung leicht deaktivieren lässt. Zudem erhalten Android-Nutzer nicht die automatischen Hinweise auf die AirTags. Gleiches gilt für Tag-Modelle anderer Hersteller, die dann jeweils nur vom System des jeweiligen Anbieters erkannt und auch nur darin angezeigt werden.

Die Technologie zur unbemerkten Überwachung findet also mehr und mehr Verbreitung in unseren Alltag. Nun wären die Hersteller am Zug, durch Schaffung von einheitlichen Transparenz-Standards die Überwachungsmöglichkeiten zumindest zu erschweren.

Mehr:
heise.de

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news-471 Thu, 06 Jan 2022 12:38:57 +0100 Millionenstrafe gegen Facebook und Google in Frankreich https://www.youngdata.de/detail/news/millionenstrafe-gegen-facebook-und-google-in-frankreich/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8181d236f3a5a96c9f8b5afb352a955e Die französiche Datenschutzaufsichtsbehörde CNIL (Commission Nationale de l’Informatique et des Libertés) hat eine hohe Strafe gegenüber Facebook und Google wegen deren Cookiebannern verhängt. Beide Unternehmen haben es den Nutzerinnen und Nutzer nach Ansicht der CNIL schwerer gemacht, die Cookies abzulehnen als ihnen zuzustimmen. Die Strafzahlung beläuft sich bei Google auf 150 Millionen Euro, bei Facebook auf 60 Millionen Euro. Frankreich ist bekannt dafür, die beiden Unternehmen aber auch andere Konzerne mit harten Strafen zur für Verletzungen des Datenschutzes zu belegen. Nach Datenschutzgrundverordnung wäre zwar grundsätzlich die jeweilige Aufsichtsbehörde der europäuschen Niederlassung zuständig - was zum Beispiel im Falle von Facebook die irische Datenschutzaufsicht wäre - jedoch beruft sich Frankreich auf die ePrivacy-Richtlinie, wonach sie die Aktivitäten der beiden Konzerne in Frankreich sanktionieren kann. Auch diesmal werden beide Firmen vermutlich zunächst Widerspruch gegen die Entscheidung einlegen und versuchen, sich vor Gericht gegen die Strafen zur Wehr zu setzen.

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netzpolitik.org
spiegel.de

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news-470 Wed, 08 Dec 2021 16:25:21 +0100 Handykamera in Dauerüberwachung https://www.youngdata.de/detail/news/handykamera-in-dauerueberwachung/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1f4ee97589a712184875d9123950c59e Der Chip-Hersteller Qualcomm, dessen Prozessoren in vielen Smartphones stecken, hat Pläne für einen "Always-on-Camera" Modus vorgestellt. Damit würden die zukünftigen Handys mit dauerhaft eingeschalteter Kamera permanent ihre Umgebung beobachten - ähnlich wie es jetzt bereits Sprachassisteten wie Alexa oder der Google-Home-Assistent tun. Problematisch bei dieser Technologie ist nicht nur, dass die Kamera ihre Umgebung aufzeichnet, sondern die Bilder auch via Algorithmus analysieren und interpretieren kann. Während dem Nutzer oder der Nutzerin dies vielleicht noch egal sein mag, werden aber auch Personen, die sich unbeabsichtigt im Blickwinkel der Kamera befinden, zum Beispiel im Bus oder der U-Bahn, mit von der Kamera erfasst und ihre Gesichter analysiert.
Ob und wann die Technologie tatsächlich Einzug in die Geräte hält, können vermutlich nur die Smartphonehersteller beantworten. Ebenso offen ist die Frage, ob man dann einen Ausschalt-Knopf für die Funktion im System einbauen wird. Allerdings zeigen die Entwicklungen auf dem IT-Markt oftmals, dass existierende Technologien früher oder später auch tatsächlich eingeführt werden.

Mehr:
heise.de
googlewatchblog.de
 

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news-469 Mon, 22 Nov 2021 16:00:02 +0100 Adele singt am Datenschutz vorbei https://www.youngdata.de/detail/news/adele-singt-am-datenschutz-vorbei/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=da21c8229e543421d5977661f3949392 Es gibt Dinge, die möchte man gar nicht so genau wissen. Dazu gehört zum Bespiel, was sich Familienmitglieder untereinander in emotionalen Grenzsituationen zu sagen haben. Das „nicht öffentlich gesprochenen Wort“ genießt in unserem Rechtssystem einen ganz besonderen Schutz, daher sind heimliche Tonmitschnitte nicht erlaubt. Die weltberühmte Sängerin Adele hat in dem kürzlich erschienenen Album „30“ die Trennung von ihrem Ehemann verarbeitet und in dem Lied „my little love“ auch  Audiomitschnitte von emotionalen Gesprächen mit ihrem minderjährigen Sohn veröffentlicht. „Hätte man besser für sich behalten“, mag sich so manch ein Musikfan denken, der das Lied mit diesem Hintergrundwissen hört.

Ob Adele in ihrem künstlerischen Wirken auch an die Persönlichkeitsrechte ihres Sohnes gedacht hat, bleibt offen. Jedenfalls sollten sich Eltern - auch für die weitere Entwicklung ihres Kindes -  gut überlegen, ob solch intime Gesprächsinhalte einer unbegrenzten Öffentlichkeit zugänglich sein sollten.

Weitere Infos für Eltern bei der Veröffentlichung von Fotos ihrer Kinder unter:
https://www.youngdata.de/recht-am-eigenen-bild/

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news-468 Wed, 03 Nov 2021 13:40:06 +0100 Facebook wird zu Meta – wird der Saulus zum Paulus? https://www.youngdata.de/detail/news/facebook-wird-zu-meta-wird-der-saulus-zum-paulus/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=50f3ea1bafca64b0c6120b98fd7bef1e Kein Tag ohne Neuigkeiten aus dem Silicon Valley: Erst die kurzfristige Information über eine Neuausrichtung des Konzerns hin zu einer virtuellen Parallelwelt verbunden mit der Umbenennung von Facebook in den etwas merkwürdig anmutenden Namen „Meta“. Und nunmehr die Nachricht, dass Facebook aus Datenschutzgründen sage und schreibe eine Milliarde Fotos seiner Nutzenden aus der Gesichtserkennung zu löschen beabsichtigt und diese Technologie künftig nicht mehr verwenden wird. Dass sich Facebook jetzt zum Guten wendet und somit gewissermaßen „vom Saulus zum Paulus“ wird, darf jedoch bezweifelt werden. Der gegenwärtige Aufbau spezifischer Plattformen für Kinder lässt angesichts der Kritik von Whistlerblowerin Frances Haugen, wonach der Konzern den Gewinn über das Kindeswohl stelle, eher Schlimmeres vermuten.

Weitere Infos unter:

heise.de
tagesschau.de
youngdata.de

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news-467 Wed, 13 Oct 2021 10:11:34 +0200 Das Internet vergisst nichts – auch nicht bei Politikern https://www.youngdata.de/detail/news/das-internet-vergisst-nichts-auch-nicht-bei-politikern/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2257875741ede8dccf0bc944af577f21 Die neu zur Bundessprecherin der Grünen Jugend gewählte Sarah-Lee Heinrich musste nun erfahren, dass ihre mehrere Jahre alten Postings im Internet sie einholen. Kurz nach der Wahl wurden einige sechs Jahre alte Tweets von ihr herausgesucht und verbreitet, in denen sie sich rassistisch und homophob geäußert hatte. Die von ihr damals im Alter von 14 Jahren geschriebenen Aussagen bedauerte die Politikerin zwar, jedoch entwickelte sich schnell ein medialer Shitstorm bis hin zu Morddrohungen. Vorrübergehend möchte sich Sarah-Lee Heinrich daher zu ihrem Schutz nun aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Selbst wenn sie die Einträge von damals nun im Nachhinein löschen kann, die Kopien davon in Verbindung mit ihrem Namen werden weiter im Netz kursieren. Denkt also lieber zweimal nach, ob eure Postings im Netz nicht nur in dem Moment in dem ihr sie schreibt, sondern auch in einigen Jahren noch ok für euch sind.

Mehr:
rnd.de
spiegel.de
heise.de

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news-466 Thu, 07 Oct 2021 10:16:39 +0200 Datenleak bei Twitch https://www.youngdata.de/detail/news/datenleak-bei-twitch/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5d47783faaaf02119328f32200420ba5 Die bei Gamern beliebte Streaming-Plattform Twitch ist Opfer eines großen Daten-Leaks geworden. Bei dem zum Amazon-Konzern gehörenden Dienst wurden bislang, anders als bei vielen früheren Leaks beliebter Interent-Dienste, vor allem konzerninterne Informationen veröffentlicht. In dem Daten-Paket finden sich unter anderem der Software-Quellcode, Planungen zu einem neuen Steam-Konkurrenten sowie Informationen darüber, wieviel Geld die Top-Streamerinnen und Streamer über die Plattform einnehmen. Aus Andeutungen der Veröffentlicher des Pakets lässt sich aber vermuten, dass es sich bei dem bisher veröffentlichten Datensatz nur um einen ersten Teil handeln soll. In weiteren Uploads könnten sich also auch die persönlichen Daten von vielen Millionen Nutzerinnen und Nutzern befinden. Zur Sicherheit solltet ihr also euer Passwort bei Twitch schnell ändern, um eure Konten vor eventuellen Fremdzugriffen zu schützen. Einen höheren Schutz erreichst du zudem durch die Aktivierung der 2-Faktor-Authentifizierung (2FA).

Mehr:
heise.de
spiegel.de

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news-465 Tue, 21 Sep 2021 07:50:11 +0200 Ray-Ban Stories: Der Brillenhersteller und Facebook haben ein gemeinsames Produkt geschaffen, eine filmende Sonnenbrille https://www.youngdata.de/detail/news/ray-ban-stories-der-brillenhersteller-und-facebook-haben-ein-gemeinsames-produkt-geschaffen-eine-f/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b6e90de66a8f646bc2477bc63c8e2a6e Das soziale Netzwerk Facebook bastelt am „Metaverse“ und nutzt dazu eine Sonnenbrille mit integrierter Kamera. Nur ein kleines Lämpchen an der smarten Brille signalisiert, dass ein Video aufgenommen wird. Dies wird von Datenschützern zu Recht kritisiert.

Kürzlich hat Facebook seine neue Computerbrille vorgestellt. Für 300 US-Dollar erhält man eine Brille, die es den Trägern erlaubt, Bilder und kurze Videos aufzunehmen und zu teilen, Musik zu hören sowie Anrufe entgegenzunehmen. Das Produkt soll dazu dienen, in öffentlichen und privaten Räumen sein Umfeld fotografieren zu können oder kleine Filme aufzunehmen, um diese auf der neuen Facebook-App „View“ sortieren und teilen zu können.

Kritiker sagen, dass solche smarten Brillen die soziale Landschaft grundlegen verändern werden. Man könnte zukünftig in der Öffentlichkeit nie sicher sein, ob Menschen um einen herum in diesem Moment eine quasi geheime – weil kaum sichtbare – Überwachungstechnologie tragen und einsetzen könnten. Bisher konnte man zumindest erkennen, wenn eine Aufnahme zum Beispiel mit einem Smartphone gemacht wird. Die neue Brille werde es noch schwieriger machen, da sie aussieht wie nahezu jede andere Ray-Ban-Sonnenbrille und auch ihr Markenlogo trägt. Andere Kamerabrillen wie die Snap Spectacles oder Google Glasses hatten bisher immer auffällige Designs, die neue Facebook-Brille ist nun deutlich schlichter und könnte viel mehr Menschen ansprechen.

Facebook verspricht zwar, dass die View-App ein „sicherer Raum“ sein soll, aber das Hochladen von Daten über die App in andere Facebook-Apps macht es unklar, welche Datenschutzrichtlinien gelten und wie die von der Brille aufgezeichneten Inhalte letztendlich verwendet werden. Personen, die die Ray-Ban Stories verwenden, könnten auch einem zusätzlichen Tracking ausgesetzt sein. Die Sprachbefehle des Trägers werden von der Brille aufgezeichnet und mit Facebook geteilt. Um dies zu verhindern, muss der Nutzer explizit ablehnen.

Bislang hat Facebook auch nur fünf „Verantwortungs-Regeln“ für Personen aufgeführt, die die Brille kaufen. So werden Nutzer angehalten, das kleine Licht nicht abzudecken, und gebeten, beim Arzt, in der Umkleide oder in religiösen Räumen vom Filmen abzusehen. Davon auszugehen, dass sich die Nutzer tatsächlich an diese Regeln halten werden, ist entweder sehr naiv oder sehr optimistisch.

Eine Reporterin des „Wall Street Journal“ in New York hat getestet, ob das in der Brille eingebaute Signallämpchen wirklich vor ungewollten Aufnahmen schützen kann. Von den Passanten hat kaum jemand gemerkt, dass sie gefilmt wurden. Auch das Aktivieren per Tippen auf den Bügel fällt nicht auf. Der Sprachbefehl „Hey Facebook, take a video“, der leicht außer Hörweite abgegeben werden kann, ebenso wenig.

James Vincent, Reporter beim Technikportal “The Verge” hat einen konkreten Verdacht, was künftig noch folgen könnte. Auf Twitter postete er: „Das ist kein Tech-Produkt, das dazu designt wäre, ein spezifisches Problem zu lösen; es ist ein Produkt, das die Akzeptanz für Facebooks zukünftige Brillen mit eingebauter Gesichtserkennung einleiten soll.“ Dass zukünftige smarte Brillen das Gegenüber identifizieren könnten, ist dabei nicht weit hergeholt. Facebook besitzt die Daten und die Technologie, um die Gesichter seiner mehr als 2,8 Milliarden Nutzer zu erkennen. Und auch Gesichter von Nicht-Nutzern sind gespeichert, wenn sie auf hochgeladenen Fotos auf der Plattform vorkommen.

Ray-Ban Stories sind aktuell in den USA, Kanada, Großbritannien, Irland, Italien und Australien erhältlich. In Deutschland sind die Brillen derzeit noch verboten und das aus gutem Grund, sie verstoßen gegen das Telekommunikationsgesetz , da es sich demnach um eine Sendeanlage handelt, die vortäuscht, ein Gegenstand des täglichen Gebrauchs zu sein.

Mehr:
heise.de
nzz.ch
br.de
facebook.com
faz.net
 

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news-464 Mon, 13 Sep 2021 12:17:05 +0200 Fake-News vor der Bundestagswahl https://www.youngdata.de/detail/news/fake-news-vor-der-bundestagswahl/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b4c547ae261dc9557408f35cd88cff25 Sowohl der Facebook-Konzern als auch Google wollen zur Bundestagswahl am 26. September 2021 Beeinflussungsversuche durch Falschmeldungen verhindern. Dazu haben die Netzwerke, in denen sich viele Falschmeldungen schnell  verbreiten und die gerade durch ihre sehr genauen Nutzerprofile zielgerechtete Kampagnen an die Nutzerinnen und Nutzer bringen können, mit der Bundeszentrale für politische Bildung und einigen großen Medien verständigt, verstärkt auf vertrauenswürdige Quellen zu verlinken. So soll unter anderem die Seite des Bundeswahlleiters bei Suchanfragen zur rund um die Wahl die Topplatzierung erhalten.

Wie Daten und Wahlbeeinflussung in der Vergangenheit zusammen gespielt haben und auch im aktuellen Wahlkampf zum Einsatz kommen können, haben wir euch hier neu zusammengestellt.

Mehr:
youngdata.de
rnd.de
zeit.de
handelsblatt.de

 

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news-463 Fri, 03 Sep 2021 11:45:29 +0200 USA: Strafverfolger verlangen Tausende Standortdaten von Google https://www.youngdata.de/detail/news/usa-strafverfolger-verlangen-tausende-standortdaten-von-google/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9c7f8f64ac72c07fbcdb24e778bb81d8 Um die Suche nach Verdächtigen zu erleichtern, können US-Strafverfolgungsbehörden Google per Gerichtsbeschluss zur Herausgabe von Standortdaten zwingen. Hierdurch kann herausgefunden werden, welches Smartphone sich zu welchem Zeitraum in einer bestimmten Gegend befand.

Die im Englischen „reverse location research“ genannten Gerichtsbeschlüsse werden von US-Strafverfolgern gerne eingesetzt, um einzugrenzen, wer sich in der Nähe eines Tatorts befunden hat. Google hat nun erstmals offengelegt, wie viele solcher Beschlüsse das Unternehmen bisher erhalten hat. Im Jahr 2018 waren es 982 Beschlüsse, im Folgejahr 8396 und 2020 sogar 11.554.

Google sammelt die Daten dabei von Nutzerinnen und Nutzer auf verschiedenen Wegen (z. B. Google Maps, Foto-Apps, Google-Suchanfragen) und speichert diese in einer Datenbank. Strafverfolger erhalten dann zunächst unter Angabe des Zeitraums und der Koordinaten anonymisierte Informationen der dort registrierten Geräte. Der Kreis der potenziellen Täter wird daraufhin eingegrenzt und das Unternehmen muss nun gegebenenfalls offenlegen, zu welchen Google-Konten die Geräte gehören (also E-Mail-Adresse und Nutzernamen herausgeben).

Problematisch ist, dass Google selbst dann noch Standortdaten erhebt, wenn Nutzerinnen und Nutzer seiner Apps dies in den Einstellungen deaktivieren, so ein Bericht der Nachrichtenagentur AP von 2018. Google widersprach den Vorwürfen, änderte daraufhin aber die Formulierung auf seiner Hilfeseite. Hierdurch sollte klarer gemacht werden, dass die Option „Standortverlauf deaktivieren“ allein nicht ausreicht, um die Datensammlung zu unterbinden.

Um effektiv zu verhindern, dass Google keine Bewegungsprofile speichert, müssen Nutzerinnen und Nutzer die Kontoeinstellungen ihrer Google-Accounts verändern. Unter dem Punkt „Daten und Datenschutz“ muss unter „Einstellungen für den Verlauf“ „Web- und App-Aktivitäten“ bzw. „Standortverlauf“ ausgewählt werden. Auf der dann folgenden Seite befindet sich ein Schalter, über den diese Aktivitäten deaktiviert werden können. Erst dieser Weg führt laut AP dazu, dass die Standorthistorie nicht verfolgt wird. Hier können auch bereits gespeicherte Daten gelöscht werden.

Zum Abschluss noch ein Beispiel, was Standortdaten potenziell anrichten können: Die New York Times berichtete 2019 von einem Mann, der irrtümlich des Mordes beschuldigt und sechs Tage eingesperrt wurde, weil sich sein Handy laut Standortdaten in der Nähe des Tatorts befunden hätte. Er verlor in der Folge seinen Job.

Von Bürgerrechtsorganisationen wird daher kritisiert, dass „reverse location research“ auch Unschuldige zu Verdächtigen macht.

Mehr:
spiegel.de
harwardreview.org
documentcloud.org
dr-datenschutz.de
spiegel.de
 

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news-462 Tue, 17 Aug 2021 07:39:09 +0200 TikTok passt seine Datenschutzeinstellungen nun auch für 16- bis 17-Jährige an https://www.youngdata.de/detail/news/tiktok-passt-seine-datenschutzeinstellungen-nun-auch-fuer-16-bis-17-jaehrige-an/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9b3439e44985d1e70be88ab73bd2dbbf Künftig sollen Jugendliche in den Standardeinstellungen keine Nachrichten mehr von Fremden und nach 22 Uhr keine Push-Nachrichten erhalten. Außerdem sollen junge Content-Creator – also Nutzer die selbst Inhalte erstellen und hochladen - nun über ein Popup-Fenster auswählen können, wer ihre Videos sehen und herunterladen kann. Die Neuerungen sollen in den kommenden Monaten umgesetzt werden.

Das Problem mit TikTok

Die beliebte App TikTok hat in der Vergangenheit für viel Diskussionsstoff in Verbindung mit dem Daten- und Jugendschutz gesorgt. So ist ein zehnjähriges Mädchen einem Aufruf auf TikTok gefolgt, welcher für sie tödlich endete. Seitdem arbeitet TikTok an seinen Konzepten rund um den Jugendschutz. So wurde Ende vergangenen Jahres auch eine „Family Pairing“-Funktion eingeführt, mit der Eltern Einblicke und Rechte für das Kinderkonto erhalten. Die neuen Einstellungen sollen auch dazu führen, dass Minderjährige weniger mit ihnen unbekannten Personen interagieren.

Keine Direktnachrichten von Fremden

Bisher gab es nur für unter 16-Jährige eine Einstellung, die verhindert, dass sie Direktnachrichten von Fremden erhalten. Diese Option soll jetzt auch für 16- bis 17-Jährige standardmäßig bestehen.

Wer kann meine Inhalte sehen und herunterladen?

Bei der Veröffentlichung von eigenen Videos soll bei Jugendlichen nun außerdem ein Popup-Fenster erscheinen, in dem zunächst ausgewählt werden muss, wer die Videos sehen kann. Weiter sollen Jugendliche im Alter von 16 bis 17 Jahren nun auch eine Benachrichtigung erhalten, dass ihre Inhalte zum Download freigegeben werden. Accounts von unter 16-Jährigen können nie Inhalte zum Herunterladen freigeben.

Das Update im Kurzüberblick für unter 16-Jährige:

  • Das Profil ist standardmäßig auf privat eingestellt. Das heißt, nur Freunde können deine TikToks sehen
  • Nur Freunde können deine TikToks kommentieren
  • Es können keine Stitches oder Duette durchgeführt werden
  • Es können keine privaten Nachrichten geschrieben werden
  • Niemand kann die TikToks herunterladen
  • Es kann eingestellt werden, dass niemand die TikToks kommentieren kann
  • Es kann eingestellt werden, dass das Profil öffentlich sichtbar ist (außer es wird der „Begleitete Modus“ genutzt).

Das Update für 16- bis 17-Jährige:

Für über 16- aber unter 18-Jährige sind die Grundeinstellungen wie oben beschrieben. Diese können dann aber alle geändert werden und es können auch Nachrichten geschrieben werden.

Wenn ihr unter 18 Jahren alt seid und euch einen TikTok-Account erstellen möchtet, solltet ihr dies mit euren Eltern besprechen. Hierzu gibt es von Schau-Hin einige Empfehlungen, wie ihr die App gemeinsam optimal einrichten könnt. Klicksafe hat außerdem eine Zusammenfassung der für euch relevanten Nutzungsbedingungen für die Verwendung von TikTok erstellt.

 

Mehr:
heise.de
handysektor.de
klicksafe.de
smartphones24.org
schau-hin.info
faz.net

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news-461 Tue, 10 Aug 2021 13:56:01 +0200 Apple will ein Update einführen, um verdächtige Fotos auf kinderpornografische Inhalte zu durchsuchen https://www.youngdata.de/detail/news/apple-will-ein-update-einfuehren-um-verdaechtige-fotos-auf-kinderpornografische-inhalte-zu-durchsuche/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=856a065d1a90c69ff97bfe5a7938750c Apple-Geräte und -Dienste sollen künftig Bilder, auf denen kinderpornografische Inhalte zu sehen sind, erkennen. Sollte tatsächlich solches Material entdeckt werden, würde Apple dies an die zuständigen Behörden melden.

Der US-Technologiekonzern kündigte an, entsprechende Funktionen durch Updates der Betriebssysteme einzuführen. Dies gelte aber zunächst aus rechtlichen Gründen nur für US-Kundschaft. Die Funktion selbst ist aber schon fester Bestandteil des Betriebssystems.

Nach dem Update sollen Geräte von Apple insbesondere Bilder mit kinderpornografischem Inhalt erkennen und melden. Dies gilt auch für Bilder, die in die iCloud hochgeladen werden. Hierzu werden die Bilder mit einer Liste von bereits bekanntem Material abgeglichen. Auch hält Apple es für ein wünschenswertes Ziel, wenn diese Funktionalität künftig auch Entwicklern von Dritt-Apps zur Verfügung gestellt werden könnte.

Außerdem sollen Eltern künftig die Möglichkeit haben, eine Warnung zu erhalten, wenn ihr Kind über iMessage nicht jugendfreie Fotos erhält oder verschickt. Dies soll dabei von der Software automatisch erkannt werden, Apple selbst würde hiervon nichts erfahren. Apple plant solche Fotos unscharf zu machen und kindliche Nutzer zu warnen.

Was sich zunächst als sinnvolle Maßnahme im Kampf gegen Kinderpornografie anhört, könnte jedoch auch Nachteile für die Privatsphäre der Nutzer haben. Datenschützer sehen in dem Vorhaben eine potenzielle "Hintertür", die von Regierungen oder anderen Gruppen ausgenutzt werden könnte. Denn während staatliche Stellen für solche Online-Durchsuchungen regelmäßig eine richterliche Genehmigung bedürfen, räumt sich Apple das Recht, Endgeräte durchsuchen zu dürfen, quasi selbst ein. Auch Edward Snowden hat daher kritisch zu den Plänen geäußert: „If they can scan for kiddie porn today, they can scan for anything tomorrow.“ („Wenn sie heute nach Kinderpornografie scannen können, können sie morgen nach allem Möglichen scannen.“).

Mehr:
Edward Snowden auf twitter.com
spiegel.de
zdf.de
tagesspiegel.de
heise.de
 

 

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news-460 Wed, 16 Jun 2021 08:32:47 +0200 "Instagram for Kids" stößt auf Kritik https://www.youngdata.de/detail/news/instagram-for-kids-stoesst-auf-kritik/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c6bef3299aab1f1177020ae9c6d5a4d1 Der Facebook-Konzern plant die Einführung eines "Instagram for Kids", eine Version seiner beliebten Foto-App für Kinder unter 13 Jahren. Dies stößt bereits im Vorfeld auf heftige Kritik von vielen Seiten. Zwar gibt Facebook an die Kids-Version werbefrei zu gestalten, doch ob der Konzern die anfallenden Nutzungsdaten der Kinder, was sie sich anschauen, wonach sie suchen, wem sie folgen, mit beispielsweise den Profilen von Eltern oder älteren Geschwistern und Freunden verknüpft, bleibt unklar. Auch sehen Pädagogen eine stärkere Gefahr für sexuelle Belästigung und Cybergrooming, je früher Kinder anfangen Bilder von sich selbst im Netz zu veröffentlichen. Gerade Cybergrooming - hierbei geben erwachsene Personen sich als Kinder aus und versuchen mit Jüngeren über Messenger direkt in Kontakt zu kommen - stellt hierbei eine der größten Gefahren dar. Mit einem vermeintlich kindgerechten Messenger, so die Experten, könnte diese trügerische Sicherheit entstehen, dass mit Fotos im Netz nichts Schlimmes passieren kann. Außerdem baut sich durch die immer frühere Selbstdarstellung im Netz ein Gruppendruck auf, der sich auf die psychiche Gesundheit der Kinder auswirken kann.

Mehr:
netzpolitik.org

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news-459 Mon, 10 May 2021 13:09:26 +0200 Signal entlarvt Facebooks personalisierte Werbung https://www.youngdata.de/detail/news/signal-entlarvt-facebooks-personalisierte-werbung/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dfeed491421991a5a1b83504c8f88347 Der Messengerdienst Signal hat Facebooks System der personalisierten Werbeanzeigen mit einer cleveren Aktion vorgeführt. Dazu schaltete der Anbieter von Signal Werbung auf der Facebook-Tochter Instagram, die den Nutzerinnen und Nutzern genau die Kriterien anzeigte, nach denen der Facebook-Algorithmus ihnen an dieser Stelle eigenlich eine Werbung für ein bestimmtes Produkt gezeigt hätte. Die blauen Texttafeln enthielten dann Botschaften wie "Du siehst diese Anzeige, weil du ein:e frisch verheiratete:r Pilates-Instructor und verrückt nach Comics bist. Diese Anzeige nutzte deine Standortanzeige, um zu sehen, dass du in LaJolla bist. Du stehst auf Elternblogs und denkst über eine LGBTQ-Adoption nach." Nach Aussage von Facebook seien die Anzeigen allerdings nur kurz oder gar nicht zu sehen gewesen, bevor Facebook den Account gesperrt hatte. Dennoch ist es den Machern der Aktion damit gelungen, auf die Manipulationsmöglichkeiten durch personalisierte Werbung aufmerksam zu machen. Das fällt gerade in eine Zeit, in der Facebook durch die Änderungen der Nutzungsbedingungen von WhatsApp viele Nutzerinnen und Nutzer bevormundet.

Mehr:
netzpolitik.org

Alternativen zu WhatsApp:
messenger-matrix.de

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news-458 Fri, 07 May 2021 12:27:45 +0200 Android-Apps müssen Datensammelwut im Play-Store anzeigen https://www.youngdata.de/detail/news/android-apps-muessen-datensammelwut-im-play-store-anzeigen/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2a0cc71797d68c0a40a8f009d0438223 Apps bieten sich für deren Hersteller zum Sammeln von vielen Daten an - egal ob die Anwendung die Information braucht oder nicht. Um hier besser offen zu legen, welche Daten eine App sammelt und was damit geschieht, will Google dies für Android-Apps zukünftig bereits im Play-Store anzeigen lassen. Diese neue Funktion, die ab dem kommenden Jahr verplichtend für die App-Entwickler wird, soll den Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen, schon vor dem Installieren einer App einzuschätzen, was sie oder ihn erwartet. Auch soll dort dann angezeigt werden, welche Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung der Daten es gibt oder ob die Daten sich komplett löschen lassen. Diese eigentlich selbstverständliche Transparenz wird nun von Google mit einiger Verspätung eingeführt, vielleicht auch nur, weil Konkurrent Apple dies seit vergangem Jahr bereits in seinem App-Store anbietet.

Mehr:
heise.de
 

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news-457 Fri, 09 Apr 2021 09:51:13 +0200 SMS-Spam-Welle nach Facebook-Leak https://www.youngdata.de/detail/news/sms-spam-welle-nach-facebook-leak/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1c9989277c5997bcbd1e38cb41df5cfb Die kürzlich im Netz veröffentlichten 500 Millionen Facebook-Datensätze führen inzwischen offenbar zu einer Welle von SMS-Spam. Dabei erhalten die Betroffenen eine SMS von beispielsweise einem Paketdienst mit einem Link, den sie klicken sollen. Diese Links können dann zum Abschluss einer Abofalle führen oder Schadsoftware auf dem Handy installieren. Daher solltet ihr bei verdächtig vorkommenden SMSen mit Links AUF KEINEN FALL den Link anklicken. Bei manchen Handy-Betriebssystemen lassen sich die Absender auch gleich blockieren.

Mehr:
chip.de

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news-456 Tue, 06 Apr 2021 13:07:31 +0200 Daten aus Facebook-Leak wieder aufgetaucht https://www.youngdata.de/detail/news/daten-aus-facebook-leak-wieder-aufgetaucht/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d5a01dbcd122e3e056c40f20313c2da8 Vor einigen Tage wurde bekannt, dass hunderte Millionen Daten von Facebook-Konten, darunter Handynummern und Mailadressen, frei im Netz zugänglich aufgetaucht sind. Dabei handelt es sich um Daten eines Cyberangriffs - eines sogenannten "Leaks" -  bei dem die Datenbank eines Unternehmes angezapft und die Datenbestände kopiert werden. Zwar soll es sich nach Angaben von Facebook dabei um einen Datenbestand handeln, der bereits 2019 abgegriffen wurde. Dennoch werden viele der Nutzerinnen und Nutzer weiterhin die gleichen Mailadressen und Handynummern verwenden, wie noch vor zwei Jahren. Um zu überprüfen, ob die eigene Mailadresse oder Handynummer bei einem Leak abgegriffen wurde, bietet zum Beispiel die Seite haveibeenpwned.com einen entsprechenden Check.

Wichtig ist - egal ob deine Daten kopiert wurden oder nicht - dass du regelmäßig die Passwörter zu deinen Konten änderst.

UPDATE 09.04.2021: Auch das Business-Netzwerk Linkedin scheint von einem ähnlichen Datenhack betroffen zu sein.

Mehr:
heise.de

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news-455 Tue, 30 Mar 2021 13:24:37 +0200 Falschmeldung zu Datenschutz und Corona https://www.youngdata.de/detail/news/falschmeldung-zu-datenschutz-und-corona/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ba3f64fcbe90e6d9272345d8f34914d9 Noch ist nicht der 1. April, an dem man die ein oder andere Nachricht vielleicht hinterfragen und als Scherz entlarven müsste. Doch Falschmeldungen haben in Corona-Zeiten Hochkonjunktur. Auch zu Datenschutz-Themen gibt es immer wieder die ein oder andere Fake-News, die den Datenschutz als vermeintlichen Verhinderer der Corona-Bekämpfung anbringt. In einem Blogbeitrag hat er Journalist Mike Kuketz nun eine Sammlung an Falschmeldungen zusammengestellt. So stimmt es zum Beispiel nicht, dass Datenschutzbedenken den Ausbau der Corona-Warn-App verhindern, die Betrugsbekämpfung bei Corona-Hilfen bremsen – hier ist es das Steuergeheimnis – oder die Meldedaten nicht für das Versenden von Impfbriefen genutzt werden dürfen. Falschmeldungen und Fake-News sind gerade in sozialen Medien ein wachsendes Problem, weshalb sich beispielsweise die Seite https://www.mimikama.at/ seit Jahren deren Entlarvung widmet.

Mehr:
https://www.kuketz-blog.de/corona-pandemie-eine-sammlung-von-datenschutz-falschmeldungen/
https://www.mimikama.at/

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news-454 Wed, 10 Mar 2021 09:01:53 +0100 Sicherheitslücke bei beliebter Lern-App https://www.youngdata.de/detail/news/sicherheitsluecke-bei-beliebter-lern-app/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0c7d2f010e4a0c3684b29ecf619d51f6 Die in vielen Schulen beliebte Lern-App "Anton" soll nach Recherchen des Bayrischen Rundfunks (BR) eine gravierende Sicherheitslücke gehabt haben. Dadurch waren die Namen der Schülerinnen und Schüler, ihre Lernfortschritte, Loginzeiten sowie die Klasse und Schule offen zugänglich. Theoretisch hätte sich jeder als Lehrkraft anmelden und so mit den Schülern in Kontakt treten können und ihre Daten auch auslesen. Da die App insbesondere bei jüngeren Schülern mit weniger Erfahrung im Online-Unterricht zum Einsatz kommt, wäre ein Angriff hier umso gefährlicher gewesen.

Nachdem die BR-Journalisten den Anbieter über die Lücke informiert hatten, wurde die Schwachstelle geschlossen.

Mehr:
tagesschau.de
stadt-bremerhaven.de

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news-453 Thu, 25 Feb 2021 13:44:00 +0100 Hacker-Angriff auf Lernplattform aufgeklärt https://www.youngdata.de/detail/news/hacker-angriff-auf-lernplattform-aufgeklaert-1/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b732c4c927b7b0baac5a8d3c8a03c91f Nach den Weihnachtsferien kam es in einigen Bundesländern zu Störungen und Ausfällen der Lernplattformen und der eigenen Videokonferenzsysteme. Schnell kam der Verdacht auf, dass es sich dabei um gezielte Angriffe von Hackern gehandelt haben könnte. In Rheinland-Pfalz wurde nun ein solcher Hack durch das Landeskriminalamt aufgedeckt. Mit einer sogenannten DDos-Attacke wurde das System kurzzeitig überlastet und konnte nicht mehr erreicht werden. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Schüler von der Mittelmosel. Da er mit 14 Jahren strafmündig ist, droht ihm nun ein Gerichtsverfahren.

Ähnlich wie bei Störern in Videokonferenzen war auch hier die Rückverfolgung durch die Strafverfolgungsbehörden und die Identifizierung anhand von digitalen Spuren möglich.

Mehr:
justiz.rlp.de

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news-450 Wed, 17 Feb 2021 11:38:38 +0100 Online-Unterricht so privat wie das Klassenzimmer https://www.youngdata.de/detail/news/online-unterricht-so-privat-wie-das-klassenzimmer/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3e5142e718c81c24f2ad8e2b1bc1a808 Im Homeschooling mit Videokonferenzen ist es nicht immer leicht festzustellen, ob man wirklich nur im Klassenverband ist, oder ob Andere sich unbemerkt zuschalten. So gab es in den letzten Wochen einige Zwischenfälle, bei denen sich unberechtigte Dritte in Online-Unterricht hinzugeschaltet hatten und belauscht, gestört oder auch Straftaten verübt haben. Immer wieder kam es zu Vorfällen, in denen beispielsweise von den Störern pornografisches Material oder volksverhetzende Symbole gezeigt wurden. Die Polizei kann in diesen Fällen wegen Straftaten ermitteln und die IP-Adressen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten – eine Anonymität gibt es also nicht. Auch die Laptops, Handys oder Tablets der Störer werden dann manchmal zu Ermittlungszwecken eingezogen. Viele Schulen verwenden daher für die Nutzung von Videokonferenzsystemen Vertraulichkeitsverpflichtungen, die zum Beispiel auch die Weitergabe der Logindaten oder Zugangslinks klar als verboten benennen. Ein Verstoß dagegen kann für die entsprechenden Schülerinnen und Schüler also sowohl schulische Sanktionen bis hin zu strafrechtlichen Anklagen nach sich ziehen.

Dass auch Eltern sich an die entsprechenden Vertraulichkeitsverpflichtungen halten müssen, zeigt ein Fall aus Hamburg. Dort wurde ein Vater nun zu 1.750 € Schadensersatz verurteilt, weil er sich unerlaubterweise heimlich in ein Gespräch zwischen seiner Tochter und der Lehrerin hinzuschaltete und die Schule später mit Aussagen der Lehrerin aus dem Gespräch konfrontierte.

Es gilt also für den Online-Unterricht das Gleiche wie für das Klassenzimmer – nur wer da am Unterricht teilnehmen dürfte, darf auch online dabei sein.

Mehr:
Störer im Online-Unterricht auf heise.de
Vater belauscht Gespräch auf spiegel.de

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news-449 Wed, 10 Feb 2021 13:44:49 +0100 Spotify lauscht deinen Emotionen https://www.youngdata.de/detail/news/spotify-lauscht-deinen-emotionen/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bb88b7f6cc3b4dd9794b8d8412aefc57 Spotify hat angekündigt, als neuen "Service" für seine Nutzerinnen und Nutzer zukünftig die Musik nach deren Emotionen und der jeweiligen Stimmungslage zusammenzustellen. Was sich dahinter verbirgt, ist unter anderem die Analyse der Umgebungsgeräusche, also wo du dich beim Hören befindest, worüber du sprichst und vielleicht auch mit wem. So soll Spotify dann beispielsweise feststellen können, ob du gerade allein bist beim Musik hören oder eine Party mit vielen Leuten feierst. Die Technologien zur Analyse der Umgebungsgeräusche setzen verschiedene Firmen seit einigen Jahren ein und haben in ihren Apps dazu entsprechende Zugriffsmöglichkeiten auf das Mikrofon deines Smartphones oder deiner Bluetoothkopfhörer eingerichtet. Aus Datenschutzsicht ist diese Dauerüberwachung äußerst kritisch zu sehen, gerade wenn die entsprechenden Funktionen sich nicht deaktivieren lassen.

Mehr:
dr-datenschutz.de
futurezone.de

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news-448 Tue, 09 Feb 2021 07:35:43 +0100 Safer Internet Day 2021 - #FaktenSchützen https://www.youngdata.de/detail/news/safer-internet-day-2021-faktenschuetzen/?no_cache=1&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d9d82f7a19c20bb7eab1e60c72a9e3f6 Das diesjährige Motto des Safer Internet Day (SID) lautet „Was glaube ich? – Meinungsbildung zwischen Fakt und Fake“. Die Frage, wie durch Meinungsmache im Netz beeinflusst wird,  hängt auch sehr mit dem zusammen, was Menschen von sich preisgeben - vor allem welche Daten. Wie das, was du „postest“ und „likest“ zur Profilbildung beiträgt und warum sie dann personalisierte Informationen erhältst, zeigen wir dir hier auf Youngdata. Dass inzwischen nicht mehr nur kommerzielle Firmen unterwegs sind und deine Daten für Werbung verwenden, sondern auch politische Stimmungsmache betrieben wird, hat sich im vergangenen Jahr rund um Corona, Lockdown und Impfen so deutlich wie nie gezeigt. Falschinformationen und Verschwörungstheorien funktionieren immer dann am besten, wenn sie die Interessen der oder des Adressierten möglichst gut treffen. Gerade weil Kinder und Jugendliche die Social-Media-Dienste sehr stark für ihre Kommunikation und Selbstdarstellung innerhalb der Gruppe der Gleichaltrigen nutzen, sind sie hier leicht angreifbar. Daher ist es gut, wenn du deine Daten vor Zugriffen von Anderen und vor Manipulation schützen kannst und bei der Selbstdarstellung im Netz lieber einmal zu oft als einmal zu wenig kritisch nachdenkst.

Welche Aktionen es heute rund um den Safer Interent Day - der übrigens in ganz Europa stattfindet - gibt, findest du auf dieser Seite. Vielleicht bist du ja sogar Teil einer dieser Aktionen oder nimmst mit deiner Klasse virtuell bei einer Veranstaltung teil!

Mehr:
SID21 auf klicksafe.de

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