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Werden „Digital Natives“ überschätzt?

Quelle: Pixelcreatures / pixabay.com CC0

Man könnte meinen, dass gewisse Sicherheitsvorkehrungen beim Umgang mit dem Internet, wie etwa Passwörter hin und wieder zu ändern oder keine Anhänge von unseriösen E-Mails zu öffnen, selbstverständlich seien.
Die Auswertung der Computerstudie ICILS 2018 ergab jedoch etwas anderes, denn für viele Jugendliche in Deutschland scheint die Sicherheit im Internet keine große Rolle zu spielen. Das liegt aber nicht (nur) an der Unachtsamkeit vieler Jugendlicher, sondern zu einem großen Teil auch am Schulunterricht, der dieses Thema oftmals nicht berücksichtigt.
So wurde laut der Studie nicht einmal ein Viertel der befragten Jugendlichen in der Schule darauf hingewiesen, bei E-Mails mit unbekannten Absendern vorsichtig zu sein. Dies liege unter anderem daran, dass viele Lehrkräfte in diesem Gebiet selbst nicht besonders versiert sind. Vor allem aber wird oftmals überhaupt nicht in Betracht gezogen, dass dieses Wissen vielen Schülern trotz deren reger Onlineaktivität möglicherweise fehlt. Viele Lehrkräfte scheinen nämlich davon auszugehen, dass ein eigenes Smartphone mit ausreichender digitaler Kompetenz gleichzusetzen sei.

Mehr Informationen:
spiegel.de

Datenschutz-Tipps:
youngdata.de