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Wenn dein Kalorienverbrauch beim Sex auf einmal öffentlich ist,…

Quelle: Bruce Mars / unsplash.com CC0

Fit, fitter am fittesteten. Das ist das Ideal der heutigen Gesellschaft. Influencer auf Instagram sind nicht mehr nur dünne Models, sondern vor allem gut durchtrainierte Athletinnen und Athleten gelten als Vorbilder. Dementsprechend groß ist der Markt an Selbstoptimierungsprodukten, wie Fitnesstracker, Fitnessapps oder Wearables. Wer es genau wissen möchte, kann hier erfassen, wie viele Schritte man täglich zurücklegt, wie viele Kalorien beim Verzehr einer Pizza zu veranschlagen sind oder welche Fortschritte man in Sachen Gewichtsabnahme im letzten Monat erzielt hat.

Bei der App „FitBit“ konnte man unlängst neben sportlichen Betätigungen, wie z.B. wie Fahrradfahren, Schwimmen oder Kraftsport auch den Kalorienverbrauch beim Sex berechnen lassen. Hiervon haben zumindest solche Nutzer Gebrauch gemacht, denen eine vollständige Dokumentation des Kalorienverbrauchs offenbar wichtiger war, als ihre Privatsphäre. Besonders unangenehm wurde es dann für User, die ihr Profil nicht ausreichend geschützt hatten; denn Fremde konnten per Google-Suche Einblick in alle getrackten Aktivitäten nehmen. Mittlerweile kann man den Kalorienverbrauch beim Sex nicht mehr in der App erfassen; sozusagen eine „auferzwungene“ Datensparsamkeit. Ob es Nutzer gibt, die sich hierüber beschwert haben, ist nicht bekannt.


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