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Vom Saulus zum Paulus? Die Wandlungsfähigkeit von Marc Zuckerberg

Quelle: edar / pixabay.com Lizenz

Wer bei Facebook seine Mobilnummer für die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung hinterlegt hat, muss nun wohl oder übel hinnehmen, dass diese für Werbezwecke und ähnliches genutzt wird. Ein US-amerikanischer Blogger berichtete, dass die Nummern ohne Probleme im Internet gesucht werden können. Dabei haben weder die Nutzer zugestimmt, dass dies geschehen darf, noch kann man es nachträglich unterbinden. Eine solche Funktion existiert nicht einmal.

Ein weiteres Mal beweist Facebook, dass es die Gutgläubigkeit seiner Nutzer und deren Verlangen nach Sicherheit und Schutz ihrer Daten schamlos ausnutzt. „Mehr und mehr erhärtet sich der Verdacht, dass Facebook das Inkrafttreten der DSGVO nicht nutzt, um den Datenschutz zu optimieren, sondern um ihn tiefst möglich zu unterlaufen“, so LfDI aus Hamburg, Prof. Dr. Johannes Caspar.

Inzwischen gibt es neue Lippenbekenntnisse von Mark Zuckerberg. Der Facebook-CEO hat angekündigt, man werde künftig stärker auf den Schutz der Privatsphäre achten und bei der Kommunikation auf verschlüsselte Systeme wie bei WhatsApp setzen. So wolle man sicherstellen, dass „was die Menschen miteinander teilen, sicher bleibt“.