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Tiktok - Überwacht und diskriminiert

Quelle: ghcassel / pixabay.com Lizenz

Die vor allem bei Jugendlichen beliebte Plattform Tiktok (ehemals musical.ly), scheint die Aktivitäten der eigenen Nutzer genauestens zu verfolgen und noch mehr. Die geht aus internen Papieren hervor, wie die Süddeutsche berichtet. Dies ist an und für sich nichts Ungewöhnliches, da soziale Plattformen nach dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz dazu verpflichtet sind, gegen Hetze, Falschmeldungen und andere strafbare Inhalte vorzugehen.

Beim chinesischen Anbieter scheint man aber über das Ziel hinaus zu schießen und gleich der Meinungsfreiheit Grenzen setzen zu wollen und auch die Reichweite etwa von Nutzern mit Behinderungen einzuschränken. In den Moderationsregeln der Kurzvideo-App wird das als Schutzmaßnahme deklariert. Außerdem werden von den weltweit rund 800 Millionen Nutzern (davon 5,5 Millionen aus Deutschland) laufend Nutzungsdaten über die integrierten Tracker an Facebook und Appsflyer weitergegeben.

Weil die App gegen US-Amerikanische Kinder-Datenschutzregeln verstoßen haben soll, muss sich der chinesische Anbieter Bytedance derzeit erneut vor einem US-Gericht verantworten. Der Anbieter soll über die App persönliche Daten von Kindern unter 13 Jahren gesammelt und weiterverkauft haben und dies ohne das Einverständnis der Eltern

Tipps für Jugendliche und Eltern zu TikTok findest du bei klicksafe.de

Weitere Informationen:

sueddeutsche.de
heise.de