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Sprachassistenten mit versteckten Audiosignalen manipulierbar

Quelle: Andres Urena / unsplash.com CC0

Seit einiger Zeit erfreuen sich Sprachassistenten, wie Amazons Alexa, der Google Assistant oder Apples HomePod zunehmend steigender Beliebtheit. Die Hauptbedenken vieler Nutzer liegen hierbei bei der Angst vor einer Überwachung durch ständiges Lauschen der digitalen Assistenten. Eine neue Studie der Universität von Berkley deckte ein weiteres Problem im Umgang mit Sprachassistenten auf. Dafür nutzten die Forscher Musikstücke und gesprochene Textzeilen, über die sie eine weitere Botschaft, wie z.B. „Ok Google öffne evil.com“ in sehr hohen Frequenzen legten. Diese Frequenzen sind für das menschliche Ohr nicht hörbar, von den Geräten werden sie aber erfasst und ausgeführt. Diese unhörbaren Signale können auch dazu benutzt werden, Schadstoffprogramme auf die Geräte zu laden um dann private Informationen abzufangen. Man nennt diese Form der Manipulation mithilfe von Tönen im Ultraschallbereich auch Delfin-Attacke.


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