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Spiele-Apps: Mittel, um Nutzungsverhalten von Kindern auszuforschen?

Quelle: natureaddict / pixabay.com Lizenz

Laut der Stiftung Warentest ist der Datenschutz bei vielen beliebten Handyspielen, die sich in erster Linie an Kinder richten, nicht ausreichend. Insgesamt wurden 14 Spiele getestet, darunter Titel wie Minecraft, Clash of Clans, Brawl Stars und Pokemon Go. Bei 11 davon wurde der Datenschutz als „inakzeptabel“ eingestuft, beim Rest als „bedenklich“. In den AGBs der getesteten Apps seien viele unzulässige Klauseln zu finden, bei denen es sich teilweise um sehr deutliche Mängel handle. So stimmen beispielsweise Nutzer von Angry Birds 2 einer Überwachung und Aufzeichnung durch den Hersteller unwiderruflich zu. In der Android-Version von Temple Run 2 hat man zwar die Möglichkeit, „Tracker“ zu deaktivieren, doch das hält die App nicht davon ab, Nutzungsstatistiken an Analysedienste zu übermitteln.

Zudem sieht die Datenschutz-Grundverordnung vor, dass die Datenschutzerklärungen für Dienste, die unter anderem an Kinder gerichtet sind, auch dementsprechend verständlich formuliert sein müssen. Auch dies sei bei keiner der getesteten Apps der Fall.

Mehr Informationen: www.test.de