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Schülerüberwachung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit

Quelle: mohamed_hassan / pixabay.com CC0

Das Produkt "Schutzranzen", an dem u.a. die Unternehmen VW, Uvex und Scout beteiligt sind, soll die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr erhöhen. Hierzu wird die Position des Kindes über ein Smartphone oder einen GPS-Tracker ermittelt und an die dazugehörige App "Schutzranzen für Ihre Kinder" übertragen. Diese kann nun von Autofahren genutzt werden, um sich vor etwaigen in der Nähe befindlichen teilnehmenden Kindern warnen zu lassen. Gleichzeitig können Eltern darüber unter anderem den Aufenthaltsort ihres Kindes in Echtzeit verfolgen. 

Derzeit steht der kostenpflichtige Dienst in der Kritik von Datenschützern, da er Daten in die USA übermittle und "unprofessionell gesichert" sei. Fraglich erscheint in der Tat, ob die ständige Überwachung und das Tracking bereits im Kindesalter angemessene und geeignete Mittel sind, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Weiterhin wäre zu prüfen, ob die Anonymisierung der Daten datenschutzkonform umgesetzt ist und welche Daten genau in die Cloud fließen.

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