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Schluss mit freiwillig: Angaben zu Social-Media-Profilen für Visumsanträge in den USA

Quelle: GDJ / pixabay.com Lizenz

Schon länger kann man seine Handynummer, E-Mail-Adresse und seine Social-Media-Accounts bei einer Einreise in die USA auf freiwilliger Basis angeben. In Zukunft wird dies, zumindest dann, wenn ein Visum benötigt wird, Pflicht. Dabei sollen alle Social-Media-Accounts, wie Instagram und YouTube, die in den letzten 5 Jahren genutzt wurden, angegeben werden. Von der Änderung dürften ca. 15 Millionen Antragsteller jährlich betroffen sein. 

Die bereits seit 2017 angekündigten Maßnahmen sind somit in Kraft getreten und alle noch laufenden Verfahren werden um die Zusatzinformationen erweitert. Entwarnung gibt es allerdings für diejenigen, die nur Urlaub in den USA machen wollen. Bei dem dafür vorgesehen "ESTA" Formular ist die Angabe weiterhin freiwillig. 

Spannend bleibt die Frage, ob man sich bereits dadurch verdächtig macht, wenn man gar keine Social-Media Accounts angibt oder nicht nutzt.

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youngdata.de