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Profilbildung 2.0: Googles Algorithmen scannen jedes Dokument in der Cloud

Quelle: Photo-Mix / pixabay.com CC0

Viele Googledienstleistungen sind nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Neben der Websuche sind Dienste wie GoogleMaps, GoogleTranslate und Gmail für viele fester Bestandteil ihres täglichen digitalen Lebens geworden. Die Googledienste sind zwar allesamt kostenlos, doch zahlt der User/Nutzerinnen und Nutzer statt mit Geld mit seinen/ihren Daten. Für genau zugeschnittene Werbeanzeigen werden Profile gebildet, ständig aktualisiert und präzisiert. Hiermit erwirtschaftet der Google Mutterkonzern Alphabet ca. ¾ seines Umsatzes.

Doch nun ist durch eine Fehlermeldung bei GoogleDrive klar, dass auch alle in der Cloud gespeicherten Dokumente durch tiefenanalysierende Algorithmen geleitet werden. Mehrere Minuten lang wurden die in der Cloud gespeicherten Dokumente inaktiv geschaltet, da ein Algorithmus sie als bedenklich klassifizierte.  Spätestens jetzt sollte allen Nutzerinnen und Nutzern der Google-Dienste deutlich vor Augen geführt worden sein, dass Google jedes in den Server eingehendes Datenpaket analysiert und mit dem jeweiligen Nutzerprofil verknüpft.
Spannend ist vor allem, dass die Fehlermeldung nur bei Usern auftauchte, die sich mit kritischen Streitpunkten auseinandersetzten.

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