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Kinder-Smartwatches: Überwachung durch die Eltern oder Stalking durch jedermann?

Quelle: Free-Photos / pixabay.com Lizenz

Häufig wird vor Sicherheitslücken bei Smartwatches gewarnt. Aktuell steht dabei die Kinder-Uhr SMA Watch-M2 von der chinesischen Firma Shenzhen Smart Care Technology Ltd. besonders im Fokus.
Im Rahmen einer Analyse der Organisation AV-TEST konnte durch das Ausnutzen von Sicherheitslücken auf personenbezogene Daten von Uhrenträgern zugegriffen werden.
Grund dafür ist die mangelhafte Absicherung der Web-Schnittstelle, durch die eine Kommunikation zwischen der Smartwatch und der dazugehörigen „Eltern-App“ ermöglicht wird.
Hierüber können Angreifer neben den Positionsdaten der Kinder in Echtzeit auch auf Fotos, Gespräche und andere vertrauliche Daten zugreifen. Es darf bezweifelt werden, dass dieser Sicherheitsalbtraum seitens der chinesischen Entwickler abgestellt wird. Deshalb sollten diese Geräte schnellstmöglich aus dem Verkehr gezogen werden. Vor ziemlich genau zwei Jahren ist die Bundesnetzagentur bereits gegen ein vergleichbares Produkt vorgegangen.

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heise.de