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Handyverbot undenkbar?

Quelle: MashiroMomo / pixabay.com CC0

Die Landesschüler/innenvertretung Rheinland-Pfalz hat sich in einer Pressemitteilung gegen ein Handyverbot für Schulen ausgesprochen. Schulen und Schüler könnten zusammen mehr erreichen als durch Verbote. Ein Verbot würde niemandem nützen; dazu sei das Handy oder das Smartphone schon zu sehr in den Schulalltag eingebunden, zum Beispiel durch einen mobilen Vertretungsplan oder die "berüchtigte" Klassengruppe, so Jens Maurer, Vorstand der rheinland-pfälzischen Landesschüler/innenvertretung im Interview mit der Allgemeinen Zeitung Mainz. 

Durch den Umgang mit den Geräten in der Schule und das richtige Auseinandersetzen ließen sich Probleme wahrscheinlich sogar eher lösen, als weitere hervorrufen. Cybermobbing oder Ähnliches könnte man bekämpfen, indem man ordentlich aufklärt und den Schülern den richtigen Umgang mit den Medien vermittelt. 

Momentan übernähmen das die "Medienscouts", die an den Schulen aktiv sind. Ein großes Problem hierbei sei allerdings, dass es schlicht zu wenig davon gäbe und sie zu unbekannt seien.

Weitere Informationen bei:
Landesschüler*innenvertretung RLP
Allgemeine Zeitung