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Googles heimliche Sammelwut

Quelle: albersHeinemann / pixabay.com CC0

Trotz Widerspruch der User und auch ohne aktiviertes WLAN, GPS, SIM-Karte oder App, erfasst Google seit Januar weltweit sämtliche Bewegungsdaten aller Android-Smartphones.
 
Möglich ist Google dies über die Funkzellenortung der Geräte. Diese ist zwar nicht so genau wie etwa über GPS, jedoch können die Daten problemlos zur Analyse von Bewegungsprofilen herangezogen werden. Nach Aussage des Konzerns wurden die übermittelten Daten zwar anonymisiert und lediglich zur Verbesserung von Diensten erhoben, doch dieses heimliche Vorgehen ist datenschutzrechtlich skandalös und ruft inzwischen weltweit Ermittlungsbehörden auf den Plan.

Für die User bedeutet dies in der Folge, dass selbst wenn man zum Zwecke des Selbstdatenschutzes alle Möglichkeiten des Trackings abzustellen versucht, man am Ende doch den Herstellern der Soft- und Hardware ausgeliefert ist. Auch wenn Google beteuert seine Analysen Ende November 2017 einzustellen, bleiben die erhobenen und übermittelten Daten im Besitz der Datenkrake.

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