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Google weiß immer wo du bist...

Google steht derzeit wegen verschiedener Praktiken im Zusammenhang mit der Speicherung und Übermittlung von Standortdaten im Kreuzfeuer der Kritik.

Quelle: tanuha2001 / shutterstock.com Standard-Lizenz

Bereits letzte Woche stand Google wegen der Übermittlung von Positionsdaten im Zusammenhang mit dem Standortverlauf in der Kritik. Dabei wird von gewissen Apps der Standort - trotz Deaktivierung - zu Google übertragen. Nach der Kritik hat Google lediglich die Funktionsbeschreibung geändert aber an der eigentlichen Erfassung und Übermittlung nichts geändert.

In einer neuen Studie wird nun dargelegt, dass auch ohne aktive Nutzung eines Android-Smartphones, ein im Hintergrund laufender Chrome-Browser mehrere 100male täglich den exakten Standort des Geräts an Google übermittelt. Bei der Browsernutzung erhöht sich diese Zahl nochmals.

Damit wäre seitens Google eine lückenlose Standortüberwachung möglich. Besonders schwer wiegt die Tatsache, dass Google die Daten mit denen aus anderen Google-Diensten verknüpfen und so zu einem persönlichen Profil zusammenführen kann. 

Im konkreten Fall ist es am besten den Chrome-Browser eigenhändig zu beenden oder einen anderen Browser unter Android zu benutzen, etwa Firefox. In den verlinkten Artikeln finden sich auch Anleitungen, wie man den Standortverlauf wirklich vollständig deaktivieren kann.

Was du ansonsten tun kannst, um bei der Nutzung von Googles Diensten die Privatsphäre etwas zu verbessern, kannst du auf youngdata.de nachlesen.

Weitere Informationen bei
heise.de