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Google erweitert Überwachungssortiment

Quelle: succo / pixabay.com CC0

Der US-Konzern präsentierte gestern eine Reihe neuer Produkte und startet dabei einen neuen Versuch, in der Hardwaresparte Fuß zu fassen. Das Unternehmen legt vor allem eine große Gewichtung auf künstliche Intelligenz. Ein Produkt, das besonders heraussticht, ist "Google Clips", eine lernfähige Kamera, die selbst erkennen soll, wann der richtige Zeitpunkt zum Auslösen ist. Zwar soll durch eine rot leuchtende LED immer deutlich zu sehen sein, wann ein Bild oder ein Video gemacht wird, jedoch kommt das einer reinen Überwachungskamera sehr nah. Wer zu Hause einen smarten Sprachassistenten in Form eines Lautsprechers und eine Kamera wie diese in der privaten Umgebung platziert hat, unterliegt also einer vollständigen Überwachung. Hinzu kommt, dass die Kamera die Aufnahmen über WLAN an ein Smartphone schicken kann. Zwar findet derzeit kein automatischer Upload der Fotos zu Googlediensten statt, doch durch solche Technologien wird die Anzahl von Fotos aus persönlichen Lebensbereichen noch steigen. Das dann von Google per Gesichtserkennung eine eindeutige Zuordnung der Personen - inklusive des Besuchs - mit deren persönlichen Profilen hergestellt werden könnte, ist nur eine der Möglichkeiten die zusätzlich gewonnen Daten zu Geld zu machen.

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