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Fehlende digitale Kompetenz bei Lehrern und Eltern

Quelle: Free-Photos / pixabay.com Lizenz

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Rahmen einer Online-Umfrage 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 21 Jahren zur digitalen Kompetenz ihrer Lehrer befragt. Etwa zwei Drittel sind der Meinung, ihre Lehrer würden sich kaum bis gar nicht mit digitalen Lernmethoden auskennen. Über die Hälfte bemängelt zudem die schlechte technische Ausstattung der eigenen Schule.
Jedoch glaubt insgesamt nur eine knappe Mehrheit der Befragten, dass Programmier- und Softwarekenntnisse für ihr späteres Berufsleben relevant sein werden. Bei jungen Männern sind es 67 Prozent, bei jungen Frauen dagegen nur 47 Prozent.
Darüber hinaus spiele für viele der Jugendlichen bei digitaler Bildung neben der Vermittlung von technischen Kompetenzen auch der Umgang mit digital gewonnenen Informationen eine wichtige Rolle.
Die Bildungsforscherin Kristina Reiss wies vor kurzem in einem SPIEGEL-Interview darauf hin, dass es nicht ausreiche, Jugendliche mit ihrem Smartphone alleinzulassen, wenn das Ziel sei, deren digitale Kompetenz zu fördern. Sie betonte außerdem, wie essenziell die Unterstützung der Eltern in diesem Zusammenhang sei.

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spiegel.de