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Facebooks Frühjahrsputz vor der Datenschutz-Grundverordnung

Quelle: LfDI RP / CC BY 4.0

Vor dem Wirksamwerden der europäischen Datenschutz-Grundverordnung im Mai wird bei Facebook an mehreren Baustellen gearbeitet. Zum einen wurden die Profildaten von 1,5 Milliarden Nutzern aus der europäischen Hauptzentrale in Irland in die USA verlagert, um zu verhindern, dass für diese nicht europäischen Nutzer auch die neuen strengeren Vorschriften der EU gelten. Bisher wurden in Irland alle Daten von Nutzern gespeichert, die nicht in Nordamerika lebten. In Zukunft werden dort vermutlich nur noch Daten der europäischen User gespeichert werden.

Zum anderen führt Facebook die in Europa 2012 abgeschaffte automatische Gesichtserkennung wieder ein. Seit der vergangenen Woche wird bei der Anmeldung automatisch ein Infofenster (siehe Bild) geöffnet, das  über die neu formulierten Nutzungsbedingungen, Datenschutzerklärung und die Einführung der Gesichtserkennung aufklärt. Wer unbedacht einfach auf zustimmen geklickt hat, kann die Entscheidung in den Einstellungen widerrufen und ändern.

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verbraucherzentrale-rlp.de