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Facebook verstößt gegen deutsches Datenschutzrecht

Quelle: LfDI RLP

Das Landgericht Berlin hat in seinem Urteil vom 16. Januar 2018 nicht nur klargestellt, dass Facebook deutsches Datenschutzrecht zu beachten hat, sondern auch entschieden, dass die Voreinstellungen bei der Registrierung das Erfordernis einer ausdrücklichen Einwilligung der Nutzer in die Datenverarbeitung umgehen und daher rechtswidrig sind. Eine wirksame Einwilligung der Nutzer für die voreingestellte Öffnung des Nutzerkontos für externe Suchmaschinen und die Übermittlung der Standortdaten an die Kommunikationspartner läge nicht vor.  Auch den Klarnamenzwang hat das Gericht für rechtswidrig erklärt. Dieses Urteil geht auf eine Klage des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv) zurück; es ist noch nicht rechtskräftig, zeigt aber - wie auch andere Gerichtsentscheidungen zuvor, dass sich die Anbieter sozialer Netzwerke an deutsches Datenschutzrecht halten müssen.

Für Facebook findest du Hilfe und Tipps zu den Privatsphäreeinstellungen hier auf Youngdata im Bereich "Digitale Selbstverteidigung".

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