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Der „Upload Filter“ und seine Folgen

Quelle: geralt / pixabay.com Lizenz

Nach langer Verhandlung und Beratung haben die EU-Organe Parlament, Rat und Kommission beschlossen, dass Betreiber von Seiten und Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten für die Veröffentlichung urheberrechtlich geschützter Werke auf ihren Seiten verantwortlich sind. Wollen die Betreiber dies nicht, müssen sie sich darum bemühen, die Rechte an solchen Werken zu erwerben oder Mechanismen, wie z.B. Upload-Filter einführen, die noch vor dem Hochladen der Inhalte eine Prüfung vornehmen.

Kritiker sprechen von einer Einschränkung der Meinungsfreiheit und Schaffung einer Zensur-Infrastruktur.

Ausnahmen gibt es für Webseiten, die jünger als drei Jahre sind, weniger als zehn Millionen Euro im Jahr umsetzen und zugleich weniger als fünf Millionen Nutzer pro Monat haben. Nicht betroffen sind zudem „Memes“ oder Parodien, die weiterhin aus urheberrechtlich geschützten Werken zitieren dürfen.

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heise.de