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Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) - erste Klagen eingereicht

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Quelle: WilliamCho / pixabay.com CC0

Bereits wenige Tage nach dem Wirksamwerden der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung reichen gleich mehrere Datenschutzorganisationen Klagen gegen die großen Internetunternehmen ein. Die Klagen richten sich gegen Unternehmen wie Facebook, Instagram, WhatsApp und Google. Grund für die Klagen ist in allen Fällen die Tatsache, dass die genannten Anbieter in den neuen Datenschutzerklärungen den Nutzern nur die Möglichkeit gegeben haben, diese zu bestätigen. Laut der DS-GVO muss allerdings auch die Option bestehen, einen Dienst zu nutzen, wenn man der Datenerhebung des Unternehmens nicht zustimmt (so genanntes Kopplungsverbot, Artikel 7 Absatz 4 ).
Rechts ein Beispiel von Pinterest:

Ob diese Einwilligung den neuen Anforderungen genügt, darf bezweifelt werden. Mit dieser Frage werden die Datenschutzaufsichtsbehörden und am Ende auch die Gerichte befassen müssen.




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