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Datenhandel mit Bewerbungen

Quelle: loufre / pixabay.com Lizenz

Reporter des SWR haben einen Datenskandal aufgedeckt: Mit „gefakten“ Stellenanzeigen bei der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit (BA) gelangen Datenhändler an Bewerberdaten, wie z.B. Lebensläufe und Zeugnisse. Die Daten werden gesammelt und dann an interessierte Unternehmen für ca. 3 € pro Datensatz verkauft oder auch als Flatrate mit Zugriff auf bis zu 5000 Datensätzen zur Verfügung gestellt. Täglich werden bis zu 3000 Stellenangebote geschaltet, um an die Daten der Bewerber zu kommen.

Die Datenschutzaufsichtsbehörden werden prüfen müssen, ob für die Weitergabe der Daten wirksame Einwilligungserklärungen der Bewerber vorgelegen haben. Falls nicht, drohen Bußgelder, vielleicht sogar Strafverfahren.

 

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swr