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Britischer Aktivist will seine Passwörter nicht herausgeben und wird verurteilt

Quelle: Skitterphoto / pixabay.com CC0

Bei der Einreise in sein Heimatland England wurde der Menschenrechtsaktivist Muhammad Rabbani aufgefordert, die Passwörter für sein iPhone und seinen Laptop der Polizei mitzuteilen. Laut des  im Jahr 2007 beschlossenen Anti-Terror Gesetztes dürfen britische Beamte Geräte wie Smartphones, Tablets und Laptops bei der Einreise überprüfen, um festzustellen, ob Kontakte zu terroristischen Organisationen bestehen. Wird die Aussage verweigert, begeht der Betroffene eine Straftat und landet vor Gericht: Im Fall des Aktivisten führt das jetzt verkündete Urteil zu einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten und einer Geldstrafe von 620 Pfund. Muss jetzt jeder zukünftige Besucher Großbritanniens Angst vor einer einer solchen Kontrolle der privaten Geräte haben? Grundsätzlich ist die Kontrolle zwar möglich aber bei normalen Urlaubsreisenden unwahrscheinlich. Trotzdem ist das Urteil aussagekräftig und gibt den britischen Behörden mehr den je eine Allmachtstellung zum Zugang zu privaten Daten.

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