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Bezahlen bald per Gesichtserkennung?

Quelle: StockSnap / pixabay.com CC0

In China scheint sich ein neuer Trend abzuzeichnen: Identitätserkennung per Gesichtserkennung. Ob am Bahnsteig bei der Ticketkontrolle, beim Onlinebanking oder beim Betreten des Bürogebäudes das Gesicht wird zum zentralen Zugangsschlüssel – basierend auf der Technik „Face++“. Das Pekinger Startup Megvii entwickelt die lernfähige Hintergrundsoftware ständig weiter und baut seinen Datenbestand mehr und mehr aus. Bedenklich ist dabei nicht nur die Gefahr eines Datenbank-Hacks und Diebstahl der Gesichtsbilder. Missbrauch der geklauten Bilder und Vorspiegelung einer falschen Identiät sind denkbar. Zudem handelt es sich bei Gesichtsaufnahmen ja um biometrische Daten, ähnlich wie ein Fingerabdruck, die immer wieder der betroffenen Person zuzuordnen sind und - im Gegensatz zu einem Passwort - nicht geändert werden können. Ein Fake-Face-Accout ist somit kaum möglich. Erste praktische Anwendungsmöglichkeiten ähnlicher Technologien bei uns sind zum Beispiel die Gesichtserkennungssoftware des Samsung Galaxy S8 und anderer Smartphones.

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