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300.000 € Strafe für WhatsApp und Facebook in Spanien

Quelle: LfDI RLP CC by 4.0

 

Nachdem Facebook im Jahr 2014 WhatsApp gekauft hatte, wurden Daten von WhatsApp an Facebook übermittelt, ohne hinreichende Einwilligungserklärungen  der Nutzer und Nutzerinnen einzuholen. Die spanische Aufsichtsbehörde sieht in diesem Datenaustausch einen Verstoß gegen das spanische Landesdatenschutzgesetz. Deshalb wurde sowohl für Facebook als auch für WhatsApp eine Geldstrafe in Höhe von jeweils 300.000€ verhängt. Auch weitere Länder der EU wie Frankreich und Deutschland stufen das damalige Vorgehen als rechtswidrig ein. Mit Wirksamwerden der EU-Datenschutz-Grundverordnung am 25. Mai 2018 werden deutliche höhere Bußgelder möglich: Geldbußen bis zu 4% des gesamten weltweiten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres drohen dann. Dies müsste auch Facebook beeindrucken. Bei einem Jahresumsatz von ca. 40 Mrd US-Dollar wäre eine maximale Geldbuße von ca. 1,3 Mrd Euro möglich.

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