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Verwirrung um Whatsapp bringt Ansturm auf andere Messenger - auch wegen Elon Musk

Quelle: Peggy_Marco / pixabay.com CC0 editiert vom LfDI

Whatsapp kündigt an, dass das Unternehmen seine Datenschutzerklärung ändert und alle Nutzer, die dem nicht zustimmen, den Dienst zukünftig nicht mehr nutzen können. Aufregung erzeugt insbesondere der Hinweis, dass Whatsapp Informationen mit anderen Facebook-Unternehmen teilt. Die Änderungen seien - wie der Konzern zwischenzeitlich mitteilte - allerdings nicht neu und bleiben für Nutzerinnen und Nutzer in der europäischen Union unverändert. Gleichzeitig veröffentlichte das Unternehmen allerdings auch eine neue Datenschutzerklärung für Nutzer außerhalb der EU - ebenfalls auf Deutsch - die viel weitreichenderen Datenaustausch ermöglicht.

Im Zuge dieser Verwirrung und der Sorge der Nutzer um ihre Daten, kam es zu einem Ansturm auf andere Messenger-Dienste. So kamen beispielsweise die Server von Signal zeitweise an die Kapazitätsgrenzen. Befeuert wurde dies unter anderem durch eine Mitteilung von Tesla-Gründer Elon Musk, der sich ebenfalls von Whatsapp abwendet und Signal empfiehlt.

Auch die Datenschutzaufsichtsbehörden sehen den Datenaustausch zwischen Whatsapp und Facebook seit Jahren als unzulässig, weshalb der Hamburger Datenschutzbeauftragte, Prof. Dr. Johannes Caspar, sich nun nochmals mit der für Facebook zuständigen irischen Datenschutzbehörde in Verbindung setzen wird.

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