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TikTok bessert bei Jugendschutz (leicht) nach

Quelle: antonbe / pixabay.com Lizenz

Der chinesiche Video-Clip-Dienst TikTok hat kleine Änderungen vorgenommen, die bei Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren zu etwas mehr Schutz der Privatsphäre führen. Waren diese Profile bisher standardmäßig öffentlich sichtbar eingestellt, so sind sie nun zunächst auf "privat" geschaltet. Auch Einschränkungen der Kommentarfunktion sind nun neu. Ebenso soll es nicht mehr möglich sein, dass Videos von Nutzerinnen und Nutzern unter 15 Jahren über die App heruntergeladen werden können. Hierbei gilt natürlich weiterhin Vorsicht, denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Video mit einem anderen Programm mitgeschnitten und so abspeichert wird!
Weiterhin steht TikTok dennoch in der Kritik in Sachen Jugendschutz und Datenschutz. Warum die Privatsphäreoptionen beispielsweise nicht standardmäßig für alle minderjährigen Nutzer datensparsam konfiguriert sind, sondern sehr unübersichtlich und kleinteilig gestaffelt, begründet der Konzern lediglich mit den "sich ändernden Bedürfnissen und Fähigkeiten von Jugendlichen".

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