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Kosten WhatsApp und Instagram bald Geld?

Quelle: QuinceCreative / pixabay.com Lizenz

Das Tech-Magazin „The Verge“ berichtet ein internes Memo gesehen zu haben, das an alle Mitarbeiter:innen von Meta geschickt wurde. Dadurch haben sie erfahren, dass Meta kostenpflichtige Funktionen für Facebook, Instagram und WhatsApp einführen möchte.

Aus dem Bericht des Tech-Magazins geht hervor, dass der US-Konzern eine Abteilung bzw. eine “Produktorganisation“ gegründet habe, die sich um die kostenpflichtigen Features kümmern und neue Funktionen entwickeln soll – und das möglichst attraktiv. Der Grund für die Gründung dieser Abteilung sind Apples neue App-Tracking-Regeln, die für einen enormen finanziellen Rückschlag gesorgt haben, da bislang die Daten von Nutzer:innen aus Apps verwendet wurden, um deren Verhalten exakt auswerten zu können.

Wie zu erwarten weist Meta die Vorwürfe von sich. Man sähe jedoch die Entwicklung neuer Produkte und Funktionen, für die die Menschen sogar gerne zahlen würden, als ein Geschäftsfeld für die Zukunft. Durch die kostenpflichtigen Funktionen erhofft sich der US-Konzern also, dass seine Einnahmen nach dem finanziellen Rückschlag durch Apples Tracking-Blocker wieder steigen.

Nachdem der Konzern durch das Tracken von Nutzer:innen, was bisher seine erste Einnahmequelle war, bald also nicht mehr so viel Geld verdient, sollen die Nutzer:innen somit selbst bezahlen. Hiermit wird wieder einmal deutlich, dass im Netz nichts gratis ist und deine Daten schon früher zum „Bezahlen“ missbraucht wurden. Der Konzern plant jetzt sogar, alle Apple Nutzer:innen auf neue kostenpflichtige Features aufmerksam zu machen und sie dadurch dazu zu verleiten, diese zu kaufen.

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