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Kein Pseudonym mehr bei Facebook?

Quelle: ijmaki / pixabay.com Lizenz

Facebook ist in seinem Bestreben, die echten Identitäten seiner Nutzerinnen und Nutzer zu erfahren, einen Schritt weiter gekommen. Vor dem Oberlandesgericht München (OLG) hat der Konzern in zwei Fällen Recht erhalten, in denen er Nutzerkonten mit Fantasienamen gesperrt hatte. Dies stellt einen Rückschritt in Sachen Pseudonymität beim Surfen und somit Datenschutz dar. Die Frage, mit der sich die Richter befassten, war unter anderem, ob man sich mit Klarnamen im Netz bei rechtsverletzenden Aktivitäten und Postings zurückhält. Ob dies durch eine Verpflichtung zur Verwendung des tatsächlichen Namens jedoch unterbunden wird, ist durchaus umstritten.

Bereits in der Vergangenheit hatte Facebook bei seinen Töchterfirmen ein ähnliches Vorgehen begonnen. So wurde im Sommer angekündigt, dass bei auffälligen Instagram-Konten zukünftig eine Indentitätsüberprüfung erfolgen solle. 

Die Urteile des OLG sind noch nicht rechtskräftig.

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