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"Instagram for Kids" stößt auf Kritik

Quelle: pexels / pixabay.com Lizenz

Der Facebook-Konzern plant die Einführung eines "Instagram for Kids", eine Version seiner beliebten Foto-App für Kinder unter 13 Jahren. Dies stößt bereits im Vorfeld auf heftige Kritik von vielen Seiten. Zwar gibt Facebook an die Kids-Version werbefrei zu gestalten, doch ob der Konzern die anfallenden Nutzungsdaten der Kinder, was sie sich anschauen, wonach sie suchen, wem sie folgen, mit beispielsweise den Profilen von Eltern oder älteren Geschwistern und Freunden verknüpft, bleibt unklar. Auch sehen Pädagogen eine stärkere Gefahr für sexuelle Belästigung und Cybergrooming, je früher Kinder anfangen Bilder von sich selbst im Netz zu veröffentlichen. Gerade Cybergrooming - hierbei geben erwachsene Personen sich als Kinder aus und versuchen mit Jüngeren über Messenger direkt in Kontakt zu kommen - stellt hierbei eine der größten Gefahren dar. Mit einem vermeintlich kindgerechten Messenger, so die Experten, könnte diese trügerische Sicherheit entstehen, dass mit Fotos im Netz nichts Schlimmes passieren kann. Außerdem baut sich durch die immer frühere Selbstdarstellung im Netz ein Gruppendruck auf, der sich auf die psychiche Gesundheit der Kinder auswirken kann.

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