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Apples Werbe-Tracking auf dem Prüfstand

Quelle: Pexels / pixabay.com Lizenz

Mit einem sogenannten "Identifier for Advertising / Adverstisers" (IDFA), einer Art Cookie im Smartphone selbst, kann Apple seinen Nutzerinnen und Nutzern noch gezieltere Werbung anzeigen. Dass diese Technologie aber eigentlich eine Einwilligung erfordert, ist jetzt Gegenstand einer Beschwerde des Datenschutzaktivisten Max Schrems bei der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit. Konkret geht es darum, dass Apple die Funktion des Nachverfolgens für sich sebst standardmäßig aktiviert hat, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen. Die Funktion ist schon seit einiger Zeit im Gespräch – die Webtreibenden wie Facebook befürchten nämlich, dass durch eine von Apple geplantes „Opt-in“, also die Erforderlichkeit zum aktiven Erlauben durch den Nutzer und die Nutzerin, viele die Funktion deaktiviert lassen. So könnten die Werbetreibenden diese Daten nicht erhalten um die personalisierte Werbung zu schalten. Wegen dieser Proteste hat Apple die Einführung der datenschutzfreundlichen Funktion daher zunächst auf Sommer 2021 verschoben. Dass Apple selbst aber unabhängig davon auf die ID Zugriff hat um selbst ein Profil zu bilden, soll nun mit der Beschwerde überprüft werden.

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