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Datenschutz-Tipps

Es gibt nicht DIE zehn wichtigsten Datenschutz-Tipps oder DIE zehn wichtigsten digitalen Gebote. Jedenfalls nicht in Zeiten des Web 2.0, in denen fast jeder Mitglied in einem sozialen Netzwerk ist, auf unzähligen Plattformen unterwegs ist, sich gegen Datenklau ebenso schützen muss, wie vor zu viel Datenpreisgabe, in denen immer mehr einen mobilen Zugang ins Netz haben und privat und beruflich im Netz zu Hause sind.

Strichmännchen mit Checkliste
Quelle: AJ Cann / flickr (CC-BY-SA)

Dementsprechend gibt es spezielle Datenschutz-Tipps für E-Mails, Skype und Cloud, Datenschutz-Tipps für Facebook, Datenschutz-Tipps für ein sicheres Surfen im Netz, Datenschutz-Tipps für Smartphones, Tipps zum Selbstdatenschutz und vieles mehr. Man kann schon fast den Überblick verlieren. Warum ist das so? Die Gesetze enthalten nur Regeln für den Staat und die Unternehmen, die Daten von Bürgern, Kunden und Mitarbeitern verarbeiten. Sie enthalten aber – fast – keine Datenschutzregeln für die Onliner selbst. Sie müssen schon selbst sehen, wie sie sich im Netz zurechtfinden. Das heißt, sie müssen sich selbst ein stückweit schützen, sich selbst und andere auch.

Ganz allgemein solltest du Folgendes beachten:

1. Du solltest deine Datenschutzrechte wahrnehmen, etwa das Recht, von jeder Stelle Auskunft darüber zu verlangen, welche Daten von dir gespeichert sind. Wie du von deinem Auskunftsrecht Gebrauch machen kannst, erfährst du auf der Internetseite der Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit.

2. Du solltest datensparsam sein, das heißt nicht mehr persönliche Daten preisgeben, als unbedingt nötig.

3. Du solltest – wo nötig – anonym im Netz unterwegs sein und deine Kommunikation im Netz so oft es geht verschlüsseln. Patrick Beuth (ZEIT) hat die bekanntesten Messenger getestet, die deine Kommunikation verschlüsseln. Wenn du Gefallen gefunden hast an der Verschlüsselung, kannst du auch weitere Programme ausprobieren, um bspw. auch Dateien zu verschlüsseln.

4. Du solltest deinen guten Ruf bewahren und auf deine Freunde und die anderen Onliner Rücksicht nehmen. Zur "Netiquette" kannst du hier mehr lesen.

5. Online-Shopping solltest du nur bei SSL-geschützten Seiten vornehmen. Was unter der Abkürzung "SSL" gemeint ist, erfährst du im Video "sichere Webseiten (mit SSL)" von CertCenter.

6. Du solltest dir einmal alternative Suchmaschinen ansehen und diese dann auch nutzen. Mit nur einem Klick kannst du bspw. Startpage zur Standardsuchmaschine in deinem Browser machen.

7. Entscheide dich auf den diversen Plattformen und Netzwerken immer für die strengsten Privatsphären-Einstellungen.

8. Benutze immer die aktuellsten Antiviren-Programme und Firewalls. Chip.de bietet dir eine Übersicht bekannter Antiviren-Programme, die meist kostenlos zur Verfügung stehen.

9. Verwende nur sichere Passwörter. Mehr zum Thema Passwort findest du in der Rubrik "Datenschutz: Welche Rolle spielst du?" und in der Rubrik "Internet: Passwörter".

10. Und denke daran: Das Netz vergisst nichts.

Weitere Informationen

Selfies und Co.

Digitale Vorsorge. Selbstdatenschutz im Internet
von: datenschutz.rlp.de

Chatten. Teilen. Schützen! - Materialpaket zur sicheren Nutzung von Chats und Communitys
von: bmfsfj.de

Surfen? - Aber Sicher! Tipps für Kinder und Eltern
von: bildung-rp.de

Was wissen Firmen über dich? Frag nach!
von: selbstauskunft.net

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von: klicksafe.de

Sicherer in Sozialen Netzwerken: Tipps für Eltern
von: klicksafe.de

Datenschutz-Tipps für Jugendliche - So sind Deine Daten im Internet sicher
von: klicksafe.de

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